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Startseite AktuellKünstlerin aus Indonesien erstellt metergroßes Wandbild zum Thema Frieden am Osnabrücker Hochbunker
AktuellKulturOsnabrück

Künstlerin aus Indonesien erstellt metergroßes Wandbild zum Thema Frieden am Osnabrücker Hochbunker

von PM 24. Mai 2022
von PM 24. Mai 2022
Die indonesische Künstlerin Marishka Soekarne alias Drawmama hat für das famOS Festival für urbane Kunst ihre Vision von Frieden an der Außenfassade des Hochbunkers am Osnabrücker Hauptbahnhof künstlerisch umgesetzt. / Foto: famOS
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Die indonesische Künstlerin Marishka Soekarne alias Drawmama hat für das famOS Festival für urbane Kunst ihre Vision von Frieden an der Außenfassade des Hochbunkers am Osnabrücker Hauptbahnhof künstlerisch umgesetzt. / Foto: famOS

Was ist deine Vorstellung von Frieden? Mit dieser Frage hat das famOS Festival für urbane Kunst Osnabrück in einem offenen Wettbewerb den letzten freien Wandabschnitt am Hochbunker des Osnabrücker Hauptbahnhofs vergeben. Die indonesische Künstlerin Marishka Soekarne alias Drawmama hat mit ihrer Interpretation überzeugt und nun den letzten Teil der Außenfassade künstlerisch gestaltet.

„Wenn wir nicht in Frieden leben, wirkt sich das auch direkt auf die Umwelt sowie auf das soziale Umfeld aus. Deshalb ist meine Vision von Frieden eine Situation, in der ich mich im Einklang mit mir selbst und mit der Natur um mich herum fühle“, so die Künstlerin, die bereits meterhohe Wandgemälde in Jakarta, auf Bali und in den Niederlanden malte.

„Wir möchten in Anbetracht der aktuellen Situation ein Zeichen für Frieden setzen und den besonderen Ort unserer ersten Freiluftgalerie dafür nutzen. Wir freuen uns sehr, dass wir dafür mit Marishka Soekarne alias Drawmama eine internationale Künstlerin gewinnen konnten“, erläutert Oliver Bartelds, Gründungsmitglied des famOS Festivals.

2,5 Meter hoch und 6 Meter breit ist die neue künstlerische Arbeit. / Foto: famOS

2,5 Meter hoch und 6 Meter breit ist die neue künstlerische Arbeit. / Foto: famOS

Freiluftgalerie am Hochbunker ist frei zugänglich

Das neue sogenannte Mural ist – genau wie alle anderen künstlerischen Arbeiten der Außenfassade – jederzeit zu sehen. Der Hochbunker befindet sich an der Humboldtbrücke 6 in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs. Rund 30 regionale, nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler hatten im vergangenen Jahr innerhalb von zehn Wochen die Außenfassade des Hochbunkers unter dem Oberthema „Begegnungen“ in eine öffentliche, bleibende Kunstgalerie verwandelt. Zu der ergänzenden, temporären Innenausstellung sind im vergangenen Jahr über 2.000 Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland gekommen. Das famOS Festival wird von Ehrenamtlichen des Vereins Urban Art Osnabrück e.V. organisiert. Ziel des Vereins ist es, urbane Kunst für Menschen aus der Region sowie für Touristen erlebbar zu machen und so die Kulturszene, den Tourismus sowie die Stadtentwicklung zu fördern.

Kunstroute durch die Osnabrücker Innenstadt

„Unsere Vision ist es, eine Kunstroute mit meterhohen Wandgemälden durch die Friedensstadt zu erschaffen. Wir sind optimistisch, dass wir in diesem Jahr bereits die nächsten Außenfassaden in Osnabrück gestalten können“, so Bartelds. Auch eine weitere temporäre Kunst-Ausstellung an einem besonderen Ort in der Osnabrücker Innenstadt ist für den Herbst 2022 in Planung.

Der Verein freut sich weiterhin über Tipps und Ideen zu möglichen neuen Flächen und Objekten sowie über Unterstützungsangebote per Mail. Weitere Informationen zum Verein Urban Art Osnabrück e.V. sowie zum famOS Festival sind online zu finden.
Setzen in Osnabrück ein Zeichen für Frieden: Die Künstlerin Marishka Soekarne alias Drawmama und der Gründer des famOS Festivals für urbane Kunst, Oliver Bartelds. Das Wandgemälde ist nun Teil der Freiluftgalerie am Hochbunker und kann jederzeit besucht werden. / Foto: famOS

Setzen in Osnabrück ein Zeichen für Frieden: Die Künstlerin Marishka Soekarne alias Drawmama und der Gründer des famOS Festivals für urbane Kunst, Oliver Bartelds. Das Wandgemälde ist nun Teil der Freiluftgalerie am Hochbunker und kann jederzeit besucht werden. / Foto: famOS

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