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Startseite AktuellPsychosoziale Beratungsstelle: So trifft Corona die Osnabrücker Studierenden
AktuellOsnabrück

Psychosoziale Beratungsstelle: So trifft Corona die Osnabrücker Studierenden

von Lukas Brockfeld 16. November 2021
von Lukas Brockfeld 16. November 2021
Studierende mit psychischen Problemen können sich an Dr. Kerime Faris-Lewe von der Psychosozialen Beratungsstellen wenden. / Foto: Brockfeld
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Studierende mit psychischen Problemen können sich an Dr. Kerime Faris-Lewe von der Psychosozialen Beratungsstellen wenden. / Foto: Brockfeld

Ob Prüfungsangst, Liebeskummer oder Depression – die Psychosoziale Beratungsstelle (PSB) des Osnabrücker Studentenwerkes hilft Studierenden in persönlichen Krisen. Doch Corona stellt auch hier alles auf den Kopf und sorgt für neue Probleme.

Wenn Studierende nicht mehr weiter wissen, können sie sich an das Team der Psychosozialen Beratungsstelle des Osnabrücker Studentenwerks wenden. Die Psychologinnen und Psychologen versuchen, die angehenden Akademikerinnen und Akademiker bei psychischen Problemen aller Art zu unterstützen. In etwa 50-minütigen Sitzungen sollen gemeinsam Lösungen gefunden werden. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Behandlung oder Therapie. Ernsthaft Erkrankte werden zwar auch beraten, danach aber meist an Fachleute und Kliniken verwiesen.

Beratungsstelle hilft auch bei praktischen Themen

Die Mitarbeitenden der Beratungsstelle wissen nicht nur bei Fragen der mentalen Gesundheit, sondern auch bei praktischen Themen Rat: Studierende kommen oft, wenn sie finanzielle Nöte haben, mit der Organisation ihres Studiums überfordert sind oder nicht wissen, wie sie ein Urlaubssemester planen können. Die Nachfrage nach Beratung ist groß: allein im Jahr 2020 wurden etwa 4.000 Gespräche mit 1.000 Studierenden geführt.

Beratung trotz Pandemie

Die Corona-Pandemie stellte die Arbeit der Beratungsstelle auf den Kopf: Nachdem der Betrieb im März 2020 kuzzeitig komplett eingestellt wurde, führte man rasch eine Beratung über Telefon und später per Videochat ein. Dr. Kerime Faris-Lewe, Psychologin und Leiterin der PSB, erinnert sich: „Die Studierenden nahmen die Videochats gut an. Trotzdem war das für uns nur zweite Wahl. Eine Beratung lebt davon, dass man sich an einen anderen Ort begibt, der Raum für die persönlichen Probleme bietet. Die Studierenden litten darunter, dass sie den ganzen Tag zuhause vorm Laptop saßen, und dann konnten sie selbst mit uns nur digital kommunizieren.“ Inzwischen sind wieder Gespräche vor Ort möglich. Spender mit Desinfektionsmittel, die 3G-Regel, Masken und regelmäßiges Lüften sollen für Sicherheit sorgen.

Lockdown machte vielen Studierenden zu schaffen

Nicht nur die Art der Beratung, sondern auch die Probleme der Studierenden veränderten sich in der Pandemie: „Wir haben mehr Fälle von Ängsten und Depression. Die meisten Bewältigungsstrategien fielen im Lockdown weg. Die Studierenden konnten sich nicht mehr miteinander austauschen, waren alleine und versanken in Grübeln und Selbstzweifel,“ erzählt Faris-Lewe. „Fast alles, was am Studium Spaß macht, fand nicht mehr statt. Die Studierenden verloren ihre Nebenjobs, ihre Praktika und konnten keine Auslandssemester machen. Das führte zu Motivationslosigkeit und Zukunftsangst.“

Besonders schwer sei es für die ausländischen Studierenden, deren Erwartungen an ihr Studium bitter enttäuscht wurden und die sich mitten in der Krise in einem fremden Land zurechtfinden mussten. Obwohl während der Pandemie deutlich weniger Ausländerinnen und Ausländer in Osnabrück studierten, stieg ihr Anteil in den Beratungsgesprächen um etwa 20 Prozent.

Neuer Lockdown hätte schwerwiegende Konsequenzen

Aktuell explodieren die Infektionszahlen und die Politik denkt bereits über eine erneute Schließung der Universitäten nach. Kerime Faris-Lewe warnt vor den möglichen Konsequenzen: „Ein weiterer Lockdown würde viele Probleme verschärfen, gerade jetzt, wenn die jungen Leute wieder Hoffnung schöpfen. Die Studierenden mussten in den 1,5 Jahren Pandemie auf so vieles verzichten und wurden von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Wenn es jetzt wieder vor den Laptop ginge, würde das viele erneut in die Krise stürzen.“

Für das erfolgreiche Lernen und Studieren sei der persönliche Kontakt und der Austausch mit anderen besonders wichtig. Schon jetzt hat die Psychologin den Eindruck, dass die Maßnahmen zu einem Anstieg der psychischen Erkrankungen führten, die wissenschaftliche Erkenntnislage sei allerdings noch dünn.

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Lukas Brockfeld

Lukas Brockfeld ist seit dem Sommer 2019, erst als Praktikant und inzwischen als fester Mitarbeiter, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.

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