HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Neue barrierefreie Haltestelle in Ohrbeck
3:1-Erfolg in Aue: VfL Osnabrück springt vorübergehend an...
So sollen Lösungen und Strategien für die Wohnraumversorgung...
Georg Harcke feiert 25-jähriges Jubiläum als Ehrenmitglied der...
Warum Samstag-Mittag am Heger-Tor Plakate an der Ampel...
TV Bissendorf-Holte verlängert Vertrag mit Cheftrainer Timon Döring
Das ist das Festprogramm zum Jubiläumsjahr 100 Jahre...
Warum Melles Bürgermeisterin Jutta Dettmann die Firma Fräcon...
Israel startet präventiven Militärschlag gegen Iran – landesweiter...
Mehrere Einbrüche in Wallenhorst-Rulle
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite OsnabrückRache für Beziehungsende: 28-jähriger Osnabrücker für Mord an ehemaliger Verlobten verurteilt
Osnabrück

Rache für Beziehungsende: 28-jähriger Osnabrücker für Mord an ehemaliger Verlobten verurteilt

von Jannis Brunsmann 17. Juli 2020
von Jannis Brunsmann 17. Juli 2020
Der Angeklagte (mitte) mit seinem Anwalt, (rechts) und einem Dolmetscher (links). / Foto Tatjana Rykov
18

Der Angeklagte (mitte) mit seinem Anwalt (rechts) und einem Dolmetscher (links). / Foto: Tatjana Rykov

Am Freitag, dem 17. Juli 2020, wurde ein 28-jähriger Mann aus Osnabrück für den Mord an seiner ehemaligen Verlobten verurteilt. Das Landgericht Osnabrück verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe gegen den Angeklagten.

Der Angeklagte, ein damals 27-jähriger Syrer, hat seine ehemalige Verlobte, eine 29-jährige Syrerin, im Dezember 2019 im Stadtteil Dodesheide mit 22 Messerstichen getötet. Die gemeinsame Beziehung hatte das Opfer im November 2019 beendet. Bereits mehrere Male vor der Tat ist der Angeklagte in die Wohnung des Opfers gekommen, um sie zu bitten die Beziehung wieder aufzunehmen. Als die Frau dies ablehnte, wurde der Täter handgreiflich und bedrohte das Leben des Opfers mit den Worten „Die Familie wird Blut weinen.“ Am 5. Dezember, ein Tag vor dem Mord, war der Angeklagte wieder in der Wohnung des Opfers. Als die Frau eine Wiederaufnahme der Beziehung erneut ablehnte, zeigte der Täter ihr ein Messer. Daraufhin soll die Bedrohte angegeben haben, den Kontakt aufrecht halten zu können und – falls der Angeklagte sein Verhalten ändern würde – zu überlegen, die Beziehung weiterzuführen.

Tathergang

Am Tag darauf (6. Dezember) fuhr der Angeklagte mit einem Geschenk zu der Akademie Überlingen, wo sich das Opfer befand. Als die Frau ihren ehemaligen Verlobten erkannte, verständigte sie die Mitarbeiter, welche dem Angeklagten den Zugang zur Akademie verwiesen und die Polizei riefen. Der Angeklagte fuhr daraufhin aufgebracht in die Wohnung des Opfers, um dort auf sie zu warten und das Gespräch zu suchen. Nachdem der Angeklagte bemerkt hatte, dass das Opfer nicht alleine, sondern in Begleitung einer Sozialarbeiterin nach Hause kam, versteckte er sich im Schlafzimmer. Die Frau telefonierte mit einem Verwandten und erklärte auf syrisch, dass sie vorhabe in ein Frauenhaus zu ziehen, während sie zum packen ins Schlafzimmer ging. Dort entdeckte sie den Angeklagten und schrie auf. Daraufhin stach der 28-Jährige mit einem circa 20 cm langen Messer – das er zuvor in der Wohnung gefunden hat – mehrmals auf die Frau ein.

Polizei am Tatort in der Dodesheide

Polizei am Tatort in der Dodesheide

Insgesamt 22 Messerstiche

Nach Zeugenaussagen rief er dabei „Jetzt hilft dir keiner mehr.“ Ein Nachbar, der durch die Schreie des Opfers auf die Situation aufmerksam wurde, hielt den Angeklagten fest. Einmal riss der Angeklagte sich los und stach erneut auf das schon schwer verletze Opfer ein. Zudem bedrohte er den Nachbarn. Insgesamt 22 Messerstiche, insbesondere am Hals und Oberkörper, erlitt die Frau. Im Krankenhaus erlag sie schließlich ihrer schweren Verletzungen. Der Angeklagte wurde von den Nachbarn festgehalten bis die Polizei am Tatort eintraf. Nach eigener Aussage kann sich der Angeklagte nach dem Schrei des Opfers an nichts erinnern, bis er in der Justizvollzugsanstalt zu sich kam.

Angeklagter gesteht Tötung

Während der Hauptverhandlung hat der Angeklagt die Tötung seiner ehemaligen Lebensgefährtin durch Messerstiche gestanden. Laut dem Mann kam es während des Gespräches mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin im Affekt zur Tat. Die Staatsanwaltschaft ist anderer Auffassung: weitere Beweisaufnahmen, wie unter anderem die vorherigen Drohungen und Aussagen, belegen die Heimtücke der Tötung. Der Grund, weshalb die Tat als Mord und nicht als Totschlag angesehen wird. Der Täter wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

Rache für Beziehungsende

Laut Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte entgegen seiner Aussage, das Opfer im Schlafzimmer ihrer Wohnung gezielt und ohne Vorwarnung angegriffen und getötet, um sich für die Beendung der Beziehung zu rächen. Auch die Tatsache, dass der Angeklagte kurz nach seiner Festnahme normal mit Polizisten kommunizieren konnte, stände gegen die affektive Tat. Des Weiteren sprächen mehrere Kriterien gegen den Erinnerungsverlust des Angeklagten.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Jannis Brunsmann

Jannis Brunsmann studiert Medienkommunikation (Journalismus und PR) und unterstützt die Redaktion im Rahmen eines Praktikums.

vorheriger Artikel
Die “Blitzer” im Landkreis Osnabrück
nächster Artikel
Millionen-Fördergelder aus Hannover – Minister Althusmann beim Landkreis, im Zoo und im Rathaus Osnabrück

das könnte Sie auch interessieren

So sollen Lösungen und Strategien für die Wohnraumversorgung...

28. Februar 2026

Das ist das Festprogramm zum Jubiläumsjahr 100 Jahre...

28. Februar 2026

Erster Sonnenschein bringt erste schwere Unfälle in der...

27. Februar 2026

Warum die Autobahn A1 vom 6. bis 9....

27. Februar 2026

Gute Nachricht des Tages: Empfang für Wohnungslose und...

27. Februar 2026

Preisverleihung für Abi-Aktion: So setzt sich die Volksbank...

27. Februar 2026

Neustart nach der Krise: DRK in Osnabrück sucht...

27. Februar 2026

Taxi-Streit vor Gericht: WhatsApp-Nachricht bringt Osnabrücker Funkzentrale in...

27. Februar 2026

Caritas in Niedersachsen nennt AfD-Ziele unvereinbar mit christlichen...

27. Februar 2026

Botanischer Garten der Uni Osnabrück an Wildpflanzenschutz-Projekt beteiligt

27. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Schalke lässt Punkte im Aufstiegsrennen bei Fürth liegen

    28. Februar 2026
  • Trump erklärt Irans Obersten Führer Khamenei für tot

    28. Februar 2026
  • Berichte über Khameneis Tod nach Luftschlägen – Iran dementiert

    28. Februar 2026
  • Bayern siegen 3:2 in Dortmund und marschieren Richtung Titel

    28. Februar 2026
  • Merz verurteilt Irans Angriffe und fordert sofortigen Stopp

    28. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3