HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Frau in Osnabrück Westerberg an der Haustür überfallen...
Fridays for Future Osnabrück mobilisiert nur ein Dutzend...
Riesselmann hat das letzte Wort: VfL Osnabrück holt...
Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...
Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das...
Ein Spiegelbild reger Aktivitäten: So war die Jahreshauptversammlung...
Hüttensonntag 2026 in Georgsmarienhütte: Wo, wie, wann und...
Fahrbahn- und Radwegerneuerung zwischen Osnabrück-Nahne und Georgsmarienhütte: Fortsetzung...
Vollsperrung der B68 bei Wallenhorst: Ersatzneubau einer Verkehrszeichenbrücke...
Ossensamstag 2026 in Osnabrück: Wo, wie, wann und...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die Welt35 Jahre nach Deutscher Einheit: Ostdeutschlands wirtschaftlicher Aufholprozess stockt
Deutschland & die Welt

35 Jahre nach Deutscher Einheit: Ostdeutschlands wirtschaftlicher Aufholprozess stockt

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. Oktober 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. Oktober 2025
Industrieanlagen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
14

35 Jahre nach der Deutschen Einheit holt der Osten Deutschlands wirtschaftlich kaum noch gegenüber dem Westen auf. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die der „Spiegel“ berichtet.

IW-Studie: Aufholprozess stockt

„Die Fortschritte in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit“, heißt es in dem Papier des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), seien „nur noch gering“, über das der „Spiegel“ berichtet.

Gründe und Unterschiede

Autor Klaus-Heiner Röhl erwartet auf Basis seiner Analyse struktureller Unterschiede auch nicht, dass der Osten absehbar noch Westniveau erreicht. Eine volle Angleichung erscheine „wenig realistisch“, schreibt er. Zu den Gründen zählten der Bevölkerungsschwund in Ostdeutschland, Defizite in Forschung und Entwicklung sowie fehlende Investitionen und Start-ups. Vor allem mangele es an produktiven Branchen sowie industriellen Großunternehmen und Konzernzentralen.

Beim Vergleich der Wirtschaftsleistung fiel der Osten (ohne Berlin) 2024 zuletzt sogar etwas zurück. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf sank auf nur noch 71,77 Prozent des Westniveaus, nach 72,04 Prozent 2023. Zwar habe es immerhin im verarbeitenden Gewerbe in jüngeren Jahren eine Angleichung der Wirtschaftsstruktur gegeben, doch die sei „allein auf den Rückgang des Industrieanteils in Westdeutschland zurückzuführen“, heißt es in der Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Insgesamt hält Forscher Röhl es für wenig wahrscheinlich, dass der Osten zur ökonomischen Stärke westdeutscher Metropolen wie München oder Hamburg aufschließt: „Wahrscheinlicher erscheint eine Annäherung an die Wirtschaftskraft von Westbundesländern wie Schleswig-Holstein oder Rheinland-Pfalz, deren Wirtschafts- und Regionalstruktur derjenigen der ostdeutschen Flächenländer ähnlicher ist.“, so Röhl.

Positive Signale und Empfehlungen

Die Studie stellt jedoch auch positive Entwicklungen fest. So habe die Arbeitsproduktivität „regional und sektoral in einigen Bereichen den westdeutschen Durchschnitt erreicht oder übertroffen“, so die Studie. Die Löhne in Ost und West hätten sich ebenfalls stärker angeglichen, auch dank des Mindestlohns.

Damit die ostdeutsche Wirtschaft sich der im Westen wieder stärker annähert, empfiehlt der Wissenschaftler unter anderem einen späteren Renteneintritt und mehr Zuwanderung von Fachkräften, um dem drohenden Arbeitskräftemangel zu begegnen. Dabei könnten die Ostländer mit verfügbaren Wohnungen in idyllischer Natur werben. Stärken könnten auch in einer anwendungsnahen Forschung und weniger Bürokratie für Start-ups liegen. Hohe Subventionen in Einzelprojekte, wie sie für ein Werk des US-Chipkonzerns Intel in Magdeburg geplant waren, sieht Röhl dagegen kritisch. Es drohten hohe Risiken und ein verzerrter Wettbewerb.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Hightech-Agenda: Merz will Deutschlands Wirtschaft an die Spitze
nächster Artikel
Saturnmond Enceladus: DNA-Bausteine im Ozean entdeckt

das könnte Sie auch interessieren

FDP plant umfassende Steuerreform: Entlastung für Mittelstand und...

16. Februar 2026

Klingbeil fordert nach Sicherheitskonferenz souveräneres, unabhängigeres Europa

16. Februar 2026

DGIM fordert Bundesregierung zu stärkerer Förderung der Frauengesundheit

16. Februar 2026

Grüne fordern schärferen Schutz des Bundestags vor Spionage

16. Februar 2026

Kommission prüft Rentenalter 70 und Pflichtversicherung für Beamte

16. Februar 2026

Klingbeil unterstützt SPD-Plan: Social Media unter 14 verbieten

15. Februar 2026

Schnieder fordert schnellere EU-Regeln für militärische Infrastruktur

15. Februar 2026

Olympia 2026: Deutsche Skeleton-Teams holen Silber und Bronze

15. Februar 2026

Leipzig und Wolfsburg trennen sich 2:2 nach Thriller

15. Februar 2026

Augsburg siegt per Elfmeter gegen Heidenheim im Abstiegskampf

15. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • FDP plant umfassende Steuerreform: Entlastung für Mittelstand und Unternehmen

    16. Februar 2026
  • Klingbeil fordert nach Sicherheitskonferenz souveräneres, unabhängigeres Europa

    16. Februar 2026
  • DGIM fordert Bundesregierung zu stärkerer Förderung der Frauengesundheit

    16. Februar 2026
  • Grüne fordern schärferen Schutz des Bundestags vor Spionage

    16. Februar 2026
  • Kommission prüft Rentenalter 70 und Pflichtversicherung für Beamte

    16. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3