Am Dienstagvormittag (10. Februar) um 11:30 Uhr kontrollierten Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes der Polizei Osnabrück auf der A30 in Fahrtrichtung Hannover, in Höhe der Anschlussstelle Hasbergen, einen Kleinwagen mit niederländischer Zulassung.
Münzen im Wert von 9.100 Euro
Im Verlauf der Kontrolle machten die Insassen teilweise widersprüchliche Angaben zu ihrem Reiseziel und Zweck der Fahrt. Bei der weiteren Überprüfung des Fahrzeugs fanden die Beamten unter dem Fahrer- sowie dem Beifahrersitz insgesamt drei Beutel mit Münzen. In den Beuteln befanden sich 3.400 Münzen zu je 20 dänischen Kronen. Der nominelle Gegenwert beläuft sich auf rund 9.100 Euro. Eine erste Überprüfung ergab, dass es sich bei den Münzen mutmaßlich um Fälschungen handelt. Das Bargeld wurde beschlagnahmt. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte fest, dass für das Fahrzeug kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Verdacht auf Geldfälschung
Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Verdacht auf Geldfälschung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde eine Pressemeldung der dänischen Polizei vom 5. Februar bekannt, in der vor dem Umlauf gefälschter 20-Kronen-Münzen gewarnt und um Hinweise gebeten wird.
Eine abschließende Begutachtung durch die Bundesbank steht aus. Über das BKA wurde die dänische Polizei in Kenntnis gesetzt.
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