24-Jährige stirbt nach Messerangriff in Brandenburg. Polizei nimmt 29-Jährigen fest.
In der brandenburgischen Kleinstadt Erkner ist am Montagmorgen eine 24-jährige Frau nach einem gewaltsamen Angriff auf offener Straße gestorben. Wie die Polizei mitteilte, soll ein Mann die Frau im öffentlichen Verkehrsraum attackiert haben. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlag sie ihren schweren Verletzungen. Der Tatverdächtige, ein 29-Jähriger, flüchtete zunächst vom Tatort an einer Brücke, konnte jedoch später nach Zeugenhinweisen gefasst werden, wie die Welt und n-tv berichten.
Unklare Beziehung zwischen Täter und Opfer
Beide sollen sich gekannt haben, die genaue Beziehung zwischen Täter und Opfer ist jedoch noch unklar. Die Polizei hält sich zu den Hintergründen und einem möglichen Motiv weitestgehend bedeckt. Nach Angaben von Focus und n-tv sollen sowohl der Verdächtige als auch das Opfer einen Migrationshintergrund haben.
Verkehrschaos durch Polizeieinsatz nach Tat
Die Tat ereignete sich gegen 6.30 Uhr auf der Baekeland-Brücke, wie die Lausitzer Rundschau berichtet. Durch den Polizeieinsatz und die Suche nach dem flüchtigen Täter kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr. Erkner liegt südöstlich von Berlin und gehört zum S-Bahnnetz.
In direkter Nachbarschaft wurden zwei weitere Menschen erstochen
Erst vor wenigen Tagen erschütterte eine weitere Gewalttat die Region: In Gosen-Neu Zittau, nur etwa fünf Kilometer von Erkner entfernt, wurden eine 18-jährige Schülerin und ein 30-jähriger Erzieher bei einem Messerangriff getötet.
Ex-Freund soll beide Opfer erstochen haben
Der 19-jährige Tatverdächtige, ein Deutscher, soll laut Staatsanwaltschaft seine Ex-Freundin und den Erzieher, der ihr helfen wollte, erstochen haben. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen in beiden Fällen laufen noch.