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Startseite Deutschland & die Welt2025 droht Rekordjahr bei Unfällen an Bahnübergängen
Deutschland & die Welt

2025 droht Rekordjahr bei Unfällen an Bahnübergängen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. September 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. September 2025
Schienen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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In Deutschland wird für 2025 ein neuer Höchststand bei Unfällen an Bahnübergängen erwartet. Die Zahl der Todesopfer und Verletzten liegt bereits jetzt über dem Niveau der jeweils beiden Vorjahre, wie eine Auswertung des NDR von Daten der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ergab. Bis Ende August starben auf bundeseigenen Strecken 36 Menschen, 188 wurden verletzt. Die Zahl der Bahnübergänge ist nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) seit 2010 um knapp ein Fünftel gesunken, zuletzt wurden nur noch wenige Übergänge abgebaut.

Zahlen und Entwicklungen

Bahnübergänge sind die unfallträchtigsten Stellen im Zugverkehr. Nach den jüngsten Zahlen für 2023 gab es 15.820 im DB-Netz. Tote und Verletzte sind häufig, weil Straßenfahrzeuge, Fußgänger und Züge beteiligt sind. Seit den 1950er-Jahren ist die Zahl der Bahnübergänge vor allem durch Streckenstilllegungen und -verkauf zwar um etwa die Hälfte zurückgegangen und die Zahl der Opfer deutlich gesunken, doch seit etwa zehn Jahren stagniert die Entwicklung.

Reaktionen der Deutschen Bahn

DB-Sprecher Achim Stauß sagte dem NDR: „Jeder Unfall, jeder Verletzte und auch jeder Tote ist einer zu viel. Wir werden uns nicht daran gewöhnen, dass solche Unfälle passieren“ und äußerte sich zuversichtlich, dass die Bahn zusammen mit Bund, Ländern und Kommunen die Zahl der Bahnübergänge weiter reduzieren könne. Zugleich räumte Stauß ein, dass der Rückgang an Übergängen inzwischen stagniere. Dem NDR sagte er: „Natürlich hat man in der Vergangenheit am ehesten die Bahnübergänge angefasst, die relativ einfach durch Brücken oder Tunnel zu ersetzen waren. Und jetzt kommen die schwereren Fälle, die auch schwieriger zu finanzieren sind. Denn finanziell sind immer Partner mit im Boot und da muss man gemeinsam zu einer Lösung kommen.“

Expertensicht und Ursachen

Der Experte Eric Schöne von der TU Dresden kann an den bestehenden Bahnübergängen „keine Verbesserungen der Sicherheit“ erkennen. Er sagte: „Man sollte dort schon mehr Geld und mehr Zeit hineinstecken, um einerseits mehr Bahnübergänge zu beseitigen, vor allem aber auch die Bahnübergänge zu beseitigen, die problematisch sind. Der zweite Punkt ist, dass mehr Bahnübergänge technisch gesichert werden sollten. Der dritte Punkt ist, dass wir Planungs-, Genehmigungs- und Realisierungsprozesse beschleunigen müssen, anstatt die Regelwerke immer weiter zu verkomplizieren.“

Fehlverhalten der Straßenverkehrsteilnehmer ist zu mehr als 95 Prozent Ursache von Unfällen an Übergängen. Immer wieder kommt es aber auch zu Versäumnissen von Schrankenwärtern und Bahnübergangsposten, die vor allem an Baustellen eingesetzt sind. Schöne plädiert deshalb für mehr zusätzliche Sicherungstechnik, sogenannte Nachwarnsysteme, die bei menschlichem Versagen die Schranken automatisch schließen, wenn sich ein Zug nähert. „Das ist einfach eine Frage der Zeit, bis der Mensch einen Fehler macht. Das sind mehrere Zehnerpotenzen, die zwischen der technischen Zuverlässigkeit und der Zuverlässigkeit des Menschen liegen.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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