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Startseite Deutschland & die Welt120 Städte erwägen Einführung von Einwegverpackungssteuer
Deutschland & die Welt

120 Städte erwägen Einführung von Einwegverpackungssteuer

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Januar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Januar 2025
Müllkippe (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat in einer Umfrage festgestellt, dass 120 Städte Interesse bekundet haben, eine kommunale Steuer auf Einwegverpackungen einzuführen. Diese Initiative gewinnt an Bedeutung, nachdem das Bundesverfassungsgericht die Tübinger Verpackungssteuer als verfassungskonform eingestuft hat.

Kommunale Initiativen zur Müllreduzierung

Die Umfrage, deren Ergebnisse vom „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ in den Dienstagausgaben veröffentlicht wurden, zeigt, dass fast 50 Städte zunächst die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts abwarten wollten. Nun, da die Richter bestätigt haben, dass die Tübinger Regelung mit dem Grundgesetz vereinbar ist, scheint der Weg für weitere Städte frei zu sein. Laut Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH, ist die Vermüllung von Straßen, Plätzen und Parks in Städten ein alltägliches Ärgernis für die Bürger und stellt eine Belastung für die Umwelt dar.

Rechtliche Klarheit für Kommunen

Barbara Metz betonte, dass der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts den Städten und Gemeinden nun die Möglichkeit gebe, rechtlich abgesichert Unternehmen für deren Einweg-Müll zur Verantwortung zu ziehen. „Durch den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts haben sie endlich rechtliche Klarheit, Unternehmen für deren Einweg-Müll in die Verantwortung zu nehmen und für mehr Umweltgerechtigkeit zu sorgen“, sagte Metz. Diese rechtliche Klarheit ermutigt Städte, Maßnahmen gegen den Einwegmüll zu ergreifen.

Appell an die Bürger und Hoffnung auf bundesweite Maßnahmen

Barbara Metz rief die Bürger dazu auf, sich aktiv zu engagieren, indem sie ihre Stadt oder Gemeinde zur Einführung einer solchen Steuer motivieren. „Jede weitere kommunale Einwegverpackungssteuer wird den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, eine bundesweit einheitliche Einwegabgabe einzuführen“, erklärte Metz. Sie erwartet insbesondere von den Städten, die bereits ihr Interesse signalisiert haben, dass sie nun entsprechend handeln und lokal Verpackungssteuern einführen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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