Informationen sind in Kriegs- und Krisenzeiten wichtig und das Internet ist oft nicht verfügbar oder nur durch diverse Zensurfilter zu erreichen. Wir von der HASEPOST konnten feststellen, dass in den vergangenen sieben Tagen deutlich mehr Anfragen aus der Ukraine, aber auch aus Russland auf unserem Server eingegangen sind.
Bereits Anfang Februar konnten wir verstärkte Abrufzahlen aus den beiden inzwischen im Kreis befindlichen Ländern feststellen. Beginnend mit dem 24. Februar, parallel zum Einmarsch russischer Soldaten in die Ukraine, schnellten die Anfragen aus den beiden benachbarten Ländern hoch.
Insgesamt 3.140 Besucher kamen seit dem 1. Februar aus Russland auf unsere Webseite. Fast dreimal so viel (8.833) aus der Ukraine, davon fast 5.000 aus der Hauptstadt Kiew.
In einem Monat so viele Abrufe aus Russland und der Ukraine wie sonst in zwei Jahren
Gemessen an den insgesamt 1.250.164 Seitenaufrufen, die Google Analytics alleine im Februar für die HASEPOST verzeichnete, ist das natürlich relativ wenig. Der weit überwiegende Teil unserer Leser kommt auch weiterhin aus der Region Osnabrück.
Aber im Rückblick auf die vergangenen Jahre haben wir sonst mehr als 24 Monate gebraucht, um vergleichbare Zahlen aus Russland bzw. der Ukraine in unserer laufenden Statistik zu verzeichnen.
Beliebtester Artikel ist Brief an Partnerstadt Twer
Die von den Besuchern aus den beiden im Konflikt befindlichen Staaten am meisten abgerufene Seite, ist der von unserer Redaktion im vollen Wortlaut und auch in kyrillischer Schrift veröffentlichte Brief von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter an ihren Amtskollegen aus der russischen Partnerstadt Twer. Aber auch aktuelle Artikel zum Kriegsgeschehen werden aus beiden Staaten regelmäßig abgerufen.