Nach sonnigen Tagen droht ab Freitag Wintereinbruch mit Schnee und Graupel.
Nach einem sonnigen Wochenstart mit Temperaturen bis zu 25 Grad steht in Deutschland ein markanter Wetterumschwung bevor. Wie die Berliner Zeitung berichtet, hält das Hochdruckgebiet bis Mittwoch an, doch bereits am Dienstag ziehen im Norden dichtere Wolken mit etwas Regen auf. Am Abend erreichen erste Schauer und vereinzelte Gewitter den Westen, in der Nacht zum Donnerstag kann es örtlich kräftig regnen. An der Nordsee frischt der Wind in Böen bis auf 74 Kilometer pro Stunde auf, und am Donnerstag sinken die Höchstwerte laut Deutschem Wetterdienst (DWD) auf 14 bis 20 Grad.
Schnee und Graupel bringen Glättegefahr
Freitag und Samstag geht es weiter abwärts, auf 12 bis 18 Grad, wobei die Schneefallgrenze im Berchtesgadener Land auf rund 1000 Meter sinkt. In den höchsten Mittelgebirgen wie dem Feldberg oder Fichtelberg können sich nasse Flocken in die Schauer mischen, liegen bleibt dort aber wenig. Im Flachland ist es für Schnee noch zu früh, doch Graupel kann in kräftigen Schauern fallen und Fahrbahnen kurz glatt machen, besonders auf Brücken.
Frost und Reif verschärfen Winterwarnungen
Die Berliner Zeitung warnt zudem vor verschneiten und rutschigen Wegen für Bergtouren am Wochenende. In klaren, windstillen Senken kann sich Reif bilden, und in der Nacht zum Sonntag wird erstmals verbreitet leichter Frost erwartet. Ab Mitte nächster Woche weht der Wind wieder aus Westen, und die Temperaturen steigen auf 14 bis 17 Grad.
Klimawandel macht Bauernregeln unzuverlässig
Die Bauernregel, wonach ein warmer und trockener Oktober einen kalten Januar nach sich zieht, scheint in diesem Jahr jedoch nicht zu greifen. Wie die Berliner Zeitung in einem weiteren Artikel erklärt, hat sich der Zusammenhang zwischen warmem Oktober und kaltem Winter durch den Klimawandel abgeschwächt. Die saisonale Klimavorhersage des DWD spricht sogar mit 79 Prozent Wahrscheinlichkeit für einen zu warmen Zeitraum von Oktober bis Dezember.