Der Volkswagen-Konzern hat im dritten Quartal 2026 einen Verlust von 5,82 Milliarden Euro nach Steuern gemeldet. Laut Unternehmen seien Sondereffekte wie eine Abschreibung auf den Firmenwert der Tochter Porsche in Höhe von 6,4 Milliarden Euro dafür verantwortlich. Der Umsatz und die Verkaufszahlen brachen weltweit ein.
Abschreibung belastet Ergebnis
Volkswagen hat im dritten Quartal 2026 einen Verlust von 5,82 Milliarden Euro nach Steuern ausgewiesen. Im Vorjahreszeitraum lag das Minus noch bei 1,07 Milliarden Euro. Laut dem Unternehmen seien Sondereffekte in Höhe von 7,8 Milliarden Euro für die Verschlechterung verantwortlich. Den größten Posten bilde demnach eine Abschreibung auf den Firmenwert der Tochtergesellschaft Porsche über 6,4 Milliarden Euro.
Die Wertberichtigung war nicht zahlungswirksam, wirkte sich jedoch erheblich auf das operative Ergebnis aus. Zusätzlich belasteten ein schwaches Marktumfeld in China, der globale Preis- und Wettbewerbsdruck sowie ein höherer Anteil an Elektroautos mit geringeren Margen das Ergebnis.
Umsatz und Absatz brechen ein
Der Umsatz des Konzerns sank im dritten Quartal um 6,3 Prozent auf 75,28 Milliarden Euro. Die Auslieferungen gingen im selben Zeitraum um 14,3 Prozent auf 1,89 Millionen Fahrzeuge zurück. Besonders stark betroffen war der wichtige Markt China, wo die Verkäufe um 38,5 Prozent auf 406.000 Fahrzeuge einbrachen.
Bis Ende September 2026 lieferte Volkswagen insgesamt 6 Millionen Fahrzeuge aus – ein Rückgang von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahlen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen des Konzerns in einem schwierigen Marktumfeld.