Die CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hält Ilse Aigner (CSU) für eine geeignete Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten. Eine offizielle Festlegung auf Aigner bestätigt sie jedoch nicht. Friedrich Merz soll seinen Vorschlag am Montag in den Gremien unterbreiten.
Aigner als mögliche Kandidatin
Franziska Hoppermann, Generalsekretärin der CDU, äußert sich zurückhaltend zur möglichen Nominierung von Ilse Aigner (CSU) als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten. "Seinen Vorschlag wird der Parteivorsitzende und Bundeskanzler am Montag in den Gremien machen", erklärte Hoppermann gegenüber dem Nachrichtenportal "T-Online". Eine offizielle Bestätigung oder ein Dementi zur Festlegung auf Aigner lehnt sie ab.
Hoppermann betont, dass der Prozess innerhalb der Union wie verabredet verlaufe. "So ist der Prozess miteinander verabredet. In jedem Fall wäre Ilse Aigner sehr gut für das Amt geeignet, so wie auch einige Frauen aus unserer Partei." Die Suche nach einem Nachfolger für Frank-Walter Steinmeier sei komplex, da es um das höchste Staatsamt gehe. Ziel sei es, eine Persönlichkeit zu finden, die in polarisierten Zeiten die Gesellschaft zusammenführen könne.
Zeitplan der Union
Die Union hatte bereits im Vorfeld angekündigt, nach den Landtagswahlen im Herbst einen Vorschlag für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier zu machen. Hoppermann verteidigt die Dauer des Prozesses: "Das ist nichts, was sich mal eben so macht." Bis zum 9. November 2026 sollen die notwendigen Gespräche abgeschlossen sein.
Friedrich Merz, Parteivorsitzender der CDU und Bundeskanzler, werde seinen Vorschlag am kommenden Montag in den Gremien vorlegen. Die Entscheidung falle damit in den von der Union kommunizierten Zeitrahmen.