Google soll Umbenennung abgelehnt haben – Trump spricht von Scherz
US-Präsident Donald Trump hat bei einem Wahlkampfauftritt in Georgia behauptet, er habe Google vorgeschlagen, den Atlantik oder Pazifik in „Trump Ocean“ umzubenennen. Wie die Welt und n-tv berichten, sollen Vertreter des Konzerns dies mit den Worten „Jetzt reicht’s. Jetzt ist Schluss. Wir machen das nicht mehr mit“ abgelehnt haben. Trump betonte, es sei ein Scherz gewesen – fügte aber hinzu: „Auch wenn es nicht die schlechteste Idee war, die ich je hatte.“ Ob das Gespräch tatsächlich so stattfand, bleibt unklar.
Google Maps übernimmt Trumps Seen-Umbenennungen
Zuvor hatte Trump bereits per Dekret den Golf von Mexiko in „Gulf of America“ und den Ontariosee an der Grenze zu Kanada in „Lake America“ umbenannt, wie der Tagesspiegel und n-tv übereinstimmend melden. Google Maps habe diese Änderungen zumindest für Nutzer in den USA übernommen.
Trump behauptet Scherz bei Seen-Umbenennung
Trump hatte die Idee einer Ozean-Umbenennung bereits im Oktober 2026 in Tennessee öffentlich ins Spiel gebracht, wie die Welt unter Berufung auf ChatGPT-Angaben schreibt. In Georgia erzählte er nun von der angeblichen Absage Googles und betonte, es sei „dieses Mal“ ein Scherz gewesen – was impliziert, dass frühere Umbenennungen ernst gemeint waren.
Trump plant Umbenennung der Straße von Hormus
Der US-Präsident kokettierte zudem damit, die Straße von Hormus in „Trump-Meerenge“ umzubenennen. Dies könnte vor allem als Provokation gegenüber dem Iran gemeint sein, da die Meerenge strategisch wichtig für den Öltransport ist.
Googles Rolle bei Trumps Umbenennungsplänen unklar
Während Trump die Umbenennungspläne als humorvolle Provokation darstellt, bleibt offen, inwieweit Google tatsächlich in die Diskussion einbezogen war. Die Welt und n-tv zitieren Trumps Schilderung, ohne dass Google selbst dazu Stellung genommen hätte.
Trumps Vorliebe für symbolische Umbenennungen zeigt sich auch in anderen Bereichen. So hatte er bereits 2025 den Golf von Mexiko und den Ontariosee per Dekret umbenannt, was von Google Maps für US-Nutzer übernommen wurde. Ob ähnliche Schritte bei Ozeanen folgen, bleibt abzuwarten.