Die Deutsche Telekom erhöht ihr Rückkaufprogramm für eigene Aktien in diesem Jahr um weitere drei Milliarden Euro. Das Unternehmen reagiert damit auf den niedrigen Aktienkurs und die hohe Volatilität. Die Umsetzung ist zwischen August und Dezember 2026 geplant.
Hintergrund und Ziele
Der Aktienkurs der Telekom bewegt sich laut Unternehmen am unteren Rand historischer Bewertungskorridore. Zudem sei die Kursentwicklung zuletzt häufig von "sehr hoher Volatilität" geprägt gewesen. Mit dem erweiterten Programm will die Telekom diese Volatilität nutzen, um die Zahl der umlaufenden Aktien weiter zu reduzieren.
Grundlage für das Programm ist eine Ermächtigung der Hauptversammlung vom 9. April 2025. Diese erlaubt Rückkäufe von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals bis 2030. Die zurückgekauften Aktien sollen überwiegend eingezogen und teilweise für Mitarbeitervergütungsprogramme genutzt werden.
Die Aufstockung des laufenden Programms kann in einer oder mehreren Tranchen zwischen dem 10. August 2026 und dem 22. Dezember 2026 umgesetzt werden.