Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich trotz Platz zwei zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Partei bei der Landtagswahl gezeigt. Hochrechnungen sehen die SPD bei 36,0 Prozent knapp hinter der AfD mit 37,5 Prozent.
Schwesig betont Aufholjagd gegen AfD
Bei der Wahlparty in Schwerin rief Schwesig den Anhängern "Was für eine Aufholjagd" zu. "Vor einem Jahr hätten die wenigsten gedacht, dass es möglich ist, aufzuholen. Und überholen erschien bis inklusive heute vielen auch unmöglich.", sagte die Ministerpräsidentin. Aber man habe gezeigt, dass man der in Ostdeutschland starken AfD etwas entgegenzusetzen habe.
Hochrechnungen: SPD und AfD fast gleichauf
Laut den jüngsten Hochrechnungen von ARD und ZDF kommt die SPD im Schnitt auf 36,0 Prozent und liegt damit knapp hinter der AfD mit 37,5 Prozent.
Die Linke kommt mit deutlichem Abstand dahinter auf 6,8 Prozent, vor den Grünen mit ebenfalls 6,8 Prozent. Die CDU (5,3 Prozent) und das BSW (4,9 Prozent) müssen noch zittern. Die FDP erreicht nur noch 1,1 Prozent, die Sonstigen kommen auf 3,1 Prozent.