Die Bundesvorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, sieht in den aktuellen Protesten in Frankreich einen Ausdruck berechtigter Frustration. Gleichzeitig distanzierte sie sich von Gewalt und forderte soziale Reformen.
Forderung nach sozialem Aufbruch
"Ausdruck für die berechtigte Frustration, die die Menschen in diesem Land haben" – das sagte Schwerdtner am Montag dem Sender ntv.
Gleichzeitig verurteilte sie die Gewalt. "absolute Zerstörungswut" könne nicht der richtige Weg sein, so die Parteichefin. Es sei die Verantwortung der Politiker, die Proteste in echte Veränderung zu lenken: in einen sozialen Aufbruch und eine andere Sozialpolitik.
Soziale Sicherheit als Ziel
Schwerdtner betonte, es müsse soziale Sicherheit für die Menschen geben – bei der Rente, im Bildungssystem und in allen Bereichen, für die die Menschen auf die Straße gehen. Die Proteste seien zu 99 Prozent friedlich, so ihre Einschätzung.