Der Heim-Renntag der Ruder-Bundesliga am 22. August am Osnabrücker Stichkanal war aus Sicht des Osnabrücker Rudervereins ein voller Erfolg. Mehr als 3.000 Menschen kamen über den Tag verteilt an die Strecke – und auch sportlich lief es für die Osnabrücker Teams.
Erwartungen deutlich übertroffen
„Aus Veranstalterperspektive wurden unsere Erwartungen übertroffen“, bilanziert Organisator Michel Strößner nach dem Renntag. Die Stimmung sei hervorragend gewesen, die Böschungen entlang der Strecke voll und auch der Ablauf habe nahezu verzögerungsfrei funktioniert.
Zur Hauptzeit hielten sich nach Schätzungen des Vereins rund 2.000 bis 2.500 Menschen gleichzeitig am Kanal auf, Athletinnen und Athleten eingeschlossen. Über den gesamten Tag verteilt dürften es weit mehr als 3.000 Besucher gewesen sein. Interessierte konnten den Renntag auch im Livestream verfolgen, der noch online ist.
Wetter spielt am Renntag mit
Noch wenige Tage zuvor hatte der Verein wegen des Wetters gezittert. Während des Aufbaus regnete es stark, zudem hatte die Wiese durch die anliefernden Lkw bereits deutlich gelitten. Am Renntag selbst spielte das Wetter den Organisatoren dann jedoch in die Karten und sorgte gemeinsam mit den vielen Zuschauern für beste Bedingungen.
Osnabrücker Teams auf dem Podest
Auch aus sportlicher Sicht hätte der Heim-Renntag kaum besser laufen können. In allen Ligen schafften es die Osnabrücker Teams auf das Treppchen.
Besonders spannend wurde es im Halbfinale der Männer. Dort setzte sich der Osnabrücker Achter nur um wenige Hundertstelsekunden gegen den Germania-Achter aus Frankfurt durch. Im Finale mussten sich die Osnabrücker Männer schließlich den Hamburger Sweepboys geschlagen geben und belegten den zweiten Platz.
Frauen sichern sich Bronze
Auch der Osnabrücker Frauen-Achter kämpfte sich bis weit nach vorne. Nach einem soliden Zeitfahren und einem starken Viertelfinale erreichte das Team das entscheidende Rennen und sicherte sich am Ende Platz drei. Der Sieg ging an die Alstersprinter aus Hamburg, Platz zwei an den Ruhr-Achter aus Essen.
Ruder-Bundesliga könnte nach Osnabrück zurückkehren
Ob es künftig regelmäßig einen Ruder-Bundesliga-Renntag in Osnabrück geben wird, ist noch offen. Eine jährliche Austragung sei aufgrund des großen organisatorischen Aufwands kaum möglich. Fest steht laut Verein aber, dass es weitere Veranstaltungen geben soll.
Als nächstes steht im Januar die Powerchallenge des Osnabrücker Rudervereins an.
Nächster Renntag der Ruder-Bundesliga in Essen
Am 5. August müssen der Frauen- und Männer-Achter des Osnabrücker Rudervereins wieder ran. Dann gilt es in Essen auf dem Baldeneysee die gute Liga-Leistung fortzuführen, um in der Gesamtwertung zu glänzen. Derzeit sind die Osnabrücker Männer auf Platz drei und die Frauen auf Platz vier der Tabelle.
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