Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach einem dreistündigen Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff Bereitschaft zu Verhandlungen mit den USA und der Ukraine im November signalisiert. Das teilte der Kreml-Berater Juri Uschakow mit. Russland hält indes an seinen Forderungen fest und setzt die Angriffe auf die Ukraine fort.
Ziel: Sicherheitssystem nach Konfliktende
Als Ziel der Gespräche wurde der "Aufbau eines Sicherheitssystems für die Russische Föderation und die Ukraine nach Beendigung des Konflikts" genannt. Nach Darstellung des Kremls tauschten Putin und Witkoff ihre Ansichten darüber aus, wie ein dauerhafter Frieden in der Ukraine erreicht werden könne.
Erörtert wurde demnach der Ablauf einer möglichen Wiederaufnahme der dreiseitigen Verhandlungen unter Beteiligung von Vertretern Russlands, der USA und der Ukraine.
Russlands Position und Vorwürfe an die Ukraine
Putin habe Witkoff laut Kreml mitgeteilt, die russischen Streitkräfte führten seiner Ansicht nach an allen Hauptfronten einen unaufhaltsamen Vorstoß durch.
In der Vergangenheit hatte der Kreml wiederholt seine Bereitschaft zu Verhandlungen oder Waffenruhen signalisiert und der Ukraine die Schuld dafür zugewiesen, dass es dazu nicht gekommen ist.