Die Hochschule Osnabrück sucht für eine Studie volljährige Menschen, die mit Krebs leben und im Alltag Unterstützung benötigen. Im Forschungsprojekt PoWEr soll untersucht werden, welche Hilfe Betroffene im täglichen Leben brauchen.
Dabei geht es nicht um die Erprobung einer Krebsbehandlung, sondern um Erfahrungen mit der Alltagsbewältigung und um pflegerische Bedürfnisse. Die Forschenden wollen nach Angaben der Hochschule besser verstehen, wo Menschen mit einer onkologischen Erkrankung Unterstützung benötigen. Langfristig sollen die Ergebnisse dazu beitragen, die pflegerische Versorgung weiterzuentwickeln.
Das Projekt trägt den Namen „PoWEr“ und befasst sich mit Pflegebedürftigkeit und onkologischen Erkrankungen. Es wird nach Angaben der Hochschule vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit rund einer Million Euro gefördert.
So können Menschen mit Krebs teilnehmen
Teilnehmen können Erwachsene, die an Krebs erkrankt sind und im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind. Die Hochschule bietet drei Möglichkeiten an: einen Online-Fragebogen, dessen Beantwortung etwa 15 Minuten dauert, ein ein- bis zweistündiges Interview vor Ort oder online sowie ein Tagebuch über 14 Tage. Interessierte können eine, zwei oder alle drei Formen der Befragung wählen.
Für die Teilnahme an einem Interview und/oder dem Tagebuch kann nach Angaben der Hochschule eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro gezahlt werden. Für den Online-Fragebogen allein nennt die Hochschule keine Vergütung. Ob weitere Voraussetzungen gelten, können Interessierte unmittelbar beim Projektteam erfragen.
Auskünfte zur Studie und zur Teilnahme gibt das Projektteam der Hochschule Osnabrück per E-Mail unter power@hs-osnabrueck.de oder telefonisch unter 0541/969-3781. Eine Anmeldefrist nennt die Hochschule in ihren Informationen nicht.