FC Bayern und Ärzte geben Entwarnung nach Musialas Zusammenbrüchen.
Jamal Musiala hat mit zwei Zusammenbrüchen in Testspielen gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim für Aufsehen gesorgt. Der 23-jährige Nationalspieler des FC Bayern München erklärte darauf in einem Statement auf Social Media, bei ihm seien „temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen“ diagnostiziert worden. Diese neurologische Dysfunktion führe zu den beobachteten Momenten auf dem Platz.
Musiala erhält grünes Licht für Profisport
Musiala betonte, es bestehe kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko und er befinde sich in bester medizinischer Behandlung. Der Verein unterstütze ihn bedingungslos, wie er schrieb. Auch der FC Bayern selbst gab Entwarnung: Wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Verein erfuhr, gebe es derzeit keine Hinweise darauf, dass Musiala seine Karriere nicht fortsetzen könne. Uli Hoeneß bestätigte im RTL/Sky-Interview, dass die behandelnden Neurologen schriftlich versichert hätten, es bestünden keine Bedenken gegen Hochleistungssport.
Hoeneß überrascht von Musiala-Vorfällen
Dennoch zeigte sich der Ehrenpräsident überrascht von der Häufung der Vorfälle. „Wir haben uns darauf nicht vorbereiten können und müssen erst lernen, mit dieser Situation umzugehen“, sagte Hoeneß. Die Einsätze Musialas in den beiden Testspielen seien zuvor ärztlich abgeklärt und unbedenklich gewesen. Unklar bleibt, ob der Offensivspieler bereits beim Supercup gegen Borussia Dortmund oder zum Bundesliga-Start gegen den VfB Stuttgart wieder auflaufen wird.
Musiala muss mit längerer Therapie rechnen
Während Musiala selbst optimistisch in die Zukunft blickt, betont der Verein die Notwendigkeit, die Situation Schritt für Schritt zu bewerten. Experten wie Prof. Christoph Kleinschnitz von der Uniklinik Essen ordneten die Diagnose ebenfalls als behandelbar ein, wie t-online.de berichtet. Musiala werde sich vermutlich auf eine längerfristige Therapie einstellen müssen.