Die Linke fordert verbindliche Hitzeschutzmaßnahmen für Arbeitsplätze im Freien sowie ein Hitze-Kurzarbeitergeld. Gesundheitspolitischer Sprecher Ates Gürpinar betont in der Freitagsausgabe der Rheinischen Post, Hitzeschutz sei eine öffentliche Aufgabe, die besonders vulnerable Gruppen schützen müsse.
Forderungen an Bund, Länder und Kommunen
"Hitzeschutz muss als öffentliche Aufgabe und als soziale Frage verstanden werden, vulnerable Gruppen wie etwa ältere und kranke Menschen oder Obdachlose sind zu schützen", sagte der gesundheitspolitische Sprecher, Ates Gürpinar, der Rheinischen Post (Freitagsausgabe).
Doch der Hitzeschutz müsse bereits deutlich früher beginnen, "zum Beispiel beim Arbeitsschutz, insbesondere bei Beschäftigten im Freien: Wir fordern deshalb verbindliche und klar geregelte Schutzmaßnahmen an allen Arbeitsplätzen sowie ein Hitze-Kurzarbeitergeld für diejenigen, die draußen arbeiten."
Gürpinar fuhr fort: "Bund, Länder und Kommunen müssen flächendeckend Hitzeschutzpläne entwickeln und konsequent umsetzen. Dazu gehören öffentliche, kühle Schutzräume, kostenfreie Trinkwasserangebote sowie flächendeckende Frühwarnsysteme, die tatsächlich alle Menschen erreichen." Darüber hinaus brauche es "eine dauerhaft finanzierte Hitzehilfe mit aufsuchender Sozialarbeit, sodass besonders gefährdete Menschen aktiv unterstützt und geschützt werden können."