Die ehemalige Protestgruppe 'Letzte Generation' unterstützt als 'Neue Generation' die Schülerdemonstration 'Gen Z regelt' am 31. Oktober in Berlin. Die Bewegung will mit einem Redebeitrag und organisatorischer Hilfe präsent sein. Sprecher Theodor Schnarr kritisiert Politik und Medien scharf.
Unterstützung für Schülerproteste in Berlin
Die Bewegung 'Neue Generation', Nachfolger der 'Letzten Generation', beteiligt sich an den Schülerprotesten der Initiative 'Gen Z regelt' am 31. Oktober in Berlin. Wie das Magazin "Focus", berichtet, wird die Gruppe mit einem Redebeitrag vertreten sein und unterstützt die Organisation der Veranstaltung.
Die 'Neue Generation' sieht sich als Teil einer Jugend, die laut ihrem Sprecher Theodor Schnarr mit vollem Recht auf die Straße geht. Schnarr sagte, die junge Generation stehe vor einem 'brennenden Trümmerhaufen', der ihre Zukunft sein sollte. Verantwortlich dafür seien 'die Geldgier Überreicher und ihrer Verbündeten in Parlamenten und Chefredaktionen'.
Kritik an Politik und Medien
Schnarr nannte als Beispiele für diese Verbündeten Friedrich Merz und Katherina Reiche. Beide zeigten, ‘dass sie für ihren persönlichen Reichtum ein sicheres Leben aller und selbst die Demokratie opfern wollten’. Die Jugend fordere angesichts von Kriegen, Demokratieabbau und der Klima- sowie Diversitätskrise ihr ‘Recht auf Leben’ ein.
Die Reaktion der Regierenden auf solche Proteste sei seit Jahren von 'eskalierender Härte' geprägt. Auch Medien verunglimpften engagierte Menschen zu häufig, so Schnarr. Er hoffe, dass sich dies bei den kommenden Schülerprotesten ändere und die Sorgen der Jugend ernst genommen würden.
Forderung nach 'Demokratie per Los'
Als Lösungsansatz propagiert die 'Neue Generation' eine 'ursprüngliche Demokratie', die sie als 'Demokratie per Los' bezeichnet. Dabei sollen Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft auf Augenhöhe zusammenkommen, sich informieren und gemeinsam Lösungen entwickeln – fern von Parteiinteressen oder Wahlkampfzwängen.
Die Bewegung sieht sich in der Tradition der 'Letzten Generation', die 2022 durch Straßenblockaden und Farbanschläge bundesweit bekannt wurde. Ein konkreter Bezug zu Osnabrück oder der Region ist in der Meldung nicht belegt.