Ein 33-Jähriger aus Melle ist am Freitagmorgen (14. August) von seiner eigenen Klapperschlange gebissen worden. Der Mann erlitt eine lebensgefährliche Vergiftung und musste im Krankenhaus behandelt werden. Das notwendige Gegengift wurde per Hubschrauber eingeflogen.
Biss beim Füttern der Schlange
Nach Angaben der Polizei wollte der Mann gegen 5:50 Uhr in seiner Wohnung die Klapperschlange füttern. Dabei biss das Tier zu. Der 33-Jährige kam anschließend mit einer lebensgefährlichen Vergiftung ins Krankenhaus. Für die weitere Behandlung musste ein Gegengift per Hubschrauber eingeflogen werden.
Veterinäramt nimmt Klapperschlange und Vogelspinne in Obhut
Bei der Aufnahme des Falls stellte sich zudem heraus, dass der Mann neben der Klapperschlange auch eine Vogelspinne in seiner Wohnung hielt. Mitarbeiter des Veterinäramts des Landkreises Osnabrück entfernten beide Tiere noch am Freitag und nahmen sie in Obhut.
Die Ermittlungen dauern an. Dabei wird laut Polizei auch geprüft, ob Verstöße gegen Tier- oder Artenschutzrecht vorliegen.
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