Zweitligist Hertha will gegen Regionalligisten keine Blamage riskieren.
Zum ersten Mal seit 2008 haben alle 18 Bundesligisten die erste Runde des DFB-Pokals überstanden. Doch die Hoffnung auf Überraschungen bleibt – besonders für unterklassige Teams. In der zweiten Runde steht nun ein Duell an, das auf dem Papier klar zugunsten der Berliner ausfällt: Zweitliga-Spitzenreiter Hertha BSC trifft auf den Regionalligisten SSV Jeddeloh II aus Niedersachsen.
Amateure gegen Profis – Chance auf Sensation
Der SSV Jeddeloh II, eigentlich die zweite Mannschaft des Vereins, hat sich als einer der letzten verbleibenden Amateurklubs im Wettbewerb behauptet. Für die Spieler aus der Regionalliga Nord ist das Spiel gegen Hertha BSC eine einmalige Chance, sich auf großer Bühne zu präsentieren. Die Berliner hingegen wollen vermeiden, in die Fußstapfen früherer Favoriten zu treten, die gegen vermeintlich schwächere Gegner scheiterten.
DFB-Pokal: Überraschungen als Tradition
Die Geschichte des DFB-Pokals kennt solche Überraschungen: In der Saison 2008/09 schieden gleich drei Bundesligisten gegen Zweitligisten aus, darunter der 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. Auch wenn Hertha BSC aktuell in der 2. Bundesliga dominiert, warnt die Vergangenheit vor leichtsinniger Unterschätzung.
Jeddeloh II kämpft um sportlichen und finanziellen Gewinn
Für Jeddeloh II geht es nicht nur um den sportlichen Erfolg, sondern auch um die finanzielle und emotionale Bedeutung eines solchen Spiels. Ein Sieg oder zumindest ein achtbares Ergebnis könnte dem Verein langfristig helfen. Hertha BSC hingegen will mit einer souveränen Leistung unterstreichen, dass sie zu Recht als Favorit in die Partie geht.