Hannover 96 hat Cheftrainer Christian Titz und Co-Trainer André Kilian freigestellt. Der Zweitligist reagiert damit auf den schwachen Saisonstart mit nur vier Punkten aus fünf Spielen. Eine Interimslösung soll das Spiel gegen Bochum vorbereiten.
Analyse der Mannschaftsentwicklung als Grundlage
Der Entscheidung sei eine umfassende Analyse der Entwicklung der Mannschaft vorausgegangen, wie der Verein am Montag mitteilte. Berücksichtigt wurden die Vorbereitung im Sommer nach dem knapp verpassten Aufstieg auf Platz 4, der Start in die neue Spielzeit sowie die jüngsten Auftritte. Nach der 1:2-Niederlage beim 1. FC Nürnberg am Freitagabend belegt Hannover 96 aktuell Rang 15 der 2. Bundesliga.
Boldt zu den Gründen für die Trennung
Geschäftsführer Jonas Boldt erklärte: „Es war unser gemeinsames Ziel, auf der vorherigen Saison aufzubauen – verbunden mit der berechtigten Hoffnung, dass wir einen gewissen Schwung mit in die neue Spielzeit nehmen können.“ „leider nicht in der gewünschten Form eingestellt“. Nach der Niederlage in Nürnberg habe man „offene und ehrliche Gespräche miteinander geführt“.
Der Mannschaft habe es "in entscheidenden Momenten an Stabilität und Klarheit gefehlt". Es sei nicht gelungen, ein konstantes Leistungsniveau zu erreichen. Zugleich seien "negative Muster" sichtbar geworden, die auch zum Ende der Vorsaison erkennbar gewesen seien.
Interimslösung für das Spiel gegen Bochum
Die Nachfolge auf der Cheftrainerposition solle "zeitnah" geregelt werden. Bis dahin übernimmt U23-Coach Lars Barlemann die Vorbereitung der Lizenzmannschaft auf das anstehende Heimspiel gegen den VfL Bochum am Sonntag. Unterstützt wird er von seinem U23-Co-Trainer Christian Schulz sowie dem bisherigen Trainerteam und Staff.