Tatverdächtiger flüchtete zunächst, wurde später festgenommen
In der Innenstadt von Erkner bei Berlin ist am Montagmorgen eine Frau bei einem Angriff getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, soll ein Mann sie nach ersten Erkenntnissen im öffentlichen Verkehrsraum attackiert und dabei schwer verletzt haben. Trotz umgehender Reanimationsmaßnahmen starb die Frau noch am Tatort an ihren Verletzungen, wie der Spiegel berichtet. Die Märkische Oderzeitung (MOZ) präzisiert, dass es sich um Stichverletzungen gehandelt habe, ohne jedoch nähere Angaben zur Tatwaffe zu machen.
Zeuge stoppt Täter mit Auto und verunfallt
Der Tatverdächtige flüchtete zunächst vom Tatort, konnte aber dank Zeugenaussagen schnell im Umfeld ausfindig gemacht und vorläufig festgenommen werden, wie die MOZ weiter berichtet. Ein Zeuge habe versucht, den flüchtigen Täter mit seinem Auto zu stoppen und sei dabei verunfallt. Sein Fahrzeug sei in eine Böschung gefahren. Die Polizei bestätigte die Festnahme, machte jedoch keine weiteren Angaben zu den Umständen.
Betriebsinhaber vermutet Beziehungstat
Laut Focus schildert ein Betriebsinhaber in der Nähe des Tatorts, er habe kurz vor 7 Uhr eine Frau auf der Brücke über den Fluss Flakenfließ gesehen, die sich unauffällig verhalten habe. Später habe ein geschockter Mitarbeiter den flüchtigen Täter in der Nähe des Betriebes wahrgenommen. Der Firmenchef vermutet, es könnte sich um eine Beziehungstat handeln, wie Focus weiter berichtet. Diese Angaben sind jedoch noch nicht offiziell verifiziert.
Tatort-Sperrungen verursachen Staus
Die Spurensicherung ist derzeit am Tatort im Einsatz. Infolge des Polizeieinsatzes sind unter anderem die Baekelandsstraße und die gleichnamige Brücke an der Stadthalle für den Verkehr gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führt, wie die MOZ und die Welt berichten. Auch an der Autobahn-Anschlussstelle zur A10 gebe es Einschränkungen.