Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Sein Anwalt widerspricht der Behauptung, er habe vertrauliche Informationen zum Nachteil Deutschlands weitergegeben.
Anwalt: "Mein Mandant wird zu Unrecht verfolgt".
Hannings Anwalt erklärte auf Anfrage des Nachrichtenmagazins „Spiegel“, sein Mandant sei zwar im Besitz vertraulicher Unterlagen gewesen. Der Vorwurf, er habe diese zum Nachteil der Bundesrepublik – geschweige denn gegen Bezahlung – weitergegeben, sei jedoch unzutreffend. Die weiteren Ermittlungen würden dies zeigen.
Die Bundesanwaltschaft wirft Hanning geheimdienstliche Agententätigkeit, landesverräterische Ausspähung sowie das Auskundschaften von Staatsgeheimnissen vor. Hinzu kommt der Vorwurf des versuchten Landesverrats.