Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Yasmin Fahimi, schließt politische Kooperationen mit der AfD aus. Dies gelte auch, falls die Partei in Sachsen-Anhalt den Ministerpräsidenten stelle. Sie äußert sich zudem skeptisch zu einem Sozialdialog mit einem AfD-Regierungschef.
Keine Gespräche mit AfD-Regierung
"Es wird keine politischen Kooperationen des DGB mit der AfD geben. Auch dann nicht, wenn in Sachsen-Anhalt die AfD regieren sollte", sagte die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi dem Focus.
Auf die Frage, ob sie absagen würde, wenn Ulrich Siegmund als Ministerpräsident zu einem Sozialdialog einlädt, antwortete die DGB-Chefin: „Ich kann mir nicht vorstellen, was Gegenstand dieses Sozialpartnerdialogs sein soll.“
Rechtsschutz für Mitglieder in Sachsen-Anhalt
Fahimi blickt besorgt auf die Ankündigung der AfD, im Fall der Regierung viele Beamte austauschen zu wollen.
"Als DGB bieten wir auch in Sachsen-Anhalt Rechtsschutzberatung für unsere Mitglieder an. Und ich gehe davon aus, dass diese in den kommenden Jahren genutzt wird", sagte die DGB-Chefin.