Wer derzeit im Nettebad die Sloop-Rutsche nutzen möchte, steht vor verschlossenen Türen: Die beliebte Attraktion ist seit Montag (7. September) gesperrt. Grund dafür ist ein größerer Umbau. Die Rutsche bekommt eine neue Startkapsel und soll voraussichtlich erst im November wieder zur Verfügung stehen.
Sloop-Rutsche bekommt neue Startkaspel
Nach inzwischen 15 Jahren wird die bisherige Technik der Sloop zunehmend wartungsintensiv. Gleichzeitig seien passende Ersatzteile immer schwieriger zu bekommen, erklärt Nettebad-Bäderchef Torsten Krier. Deshalb habe man sich dazu entschieden, die bisherige Startkapsel vollständig durch eine neue Lösung zu ersetzen.
Für den Umbau muss zunächst der obere Teil der Rutsche demontiert werden. Anschließend wird die alte Startkapsel mithilfe eines Windenzugs aus dem Rutschenturm gehoben. Auf demselben Weg gelangt später die neue Kapsel von unten in das Gebäude und wird dort installiert.
Badegäste starten Countdown künftig selbst
Am eigentlichen Rutscherlebnis soll sich trotz der neuen Technik nur wenig ändern. Neu ist allerdings, dass Badegäste künftig selbst per Knopfdruck den Countdown starten.
Anschließend öffnet sich wie bisher die Bodenluke unter den Füßen. Von dort geht es rund sieben Meter mit einem Gefälle von 85 Grad nahezu im freien Fall nach unten.
Das Personal des Nettebads überwacht den Rutschenturm weiterhin per Kamera und kann die Anlage bei Bedarf stoppen.
Auch andere Rutschen im Nettebad zeitweise betroffen
Die Umbauarbeiten sollen voraussichtlich im November abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt die Sloop vollständig gesperrt.
Während der Arbeiten kann es zeitweise auch zu Einschränkungen bei den anderen Rutschen im Nettebad kommen.
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