Der DAX notierte am Montagmittag mit rund 25.580 Punkten im Plus. Anleger richteten den Blick auf anstehende Konjunktur- und Preisdaten sowie ein Treffen zwischen den USA und China.
DAX und Einzelwerte
Gegen 12:30 Uhr lag der Leitindex 1,1 Prozent über dem Freitagsschluss. An der Spitze der Kursliste standen Infineon, DHL und Symrise, am Ende Vonovia, Volkswagen und Fresenius.
Konjunkturdaten und geopolitische Signale
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, betonte, die anstehenden Konjunktur- und Preisdaten rückten wieder stärker in den Fokus. „Die Notenbanken haben deutlich gemacht, dass ihr weiterer Kurs maßgeblich von der Entwicklung von Inflation und Wirtschaft abhängen wird. Sie haben ihre Karten auf den Tisch gelegt, jetzt sind die Konjunkturdaten am Zug.“ Jede größere Überraschung bei Wachstum oder Inflation dürfte deshalb unmittelbar neue Zinsspekulationen auslösen.
Lipkow ergänzte: "Gleichzeitig richtet sich der Blick auf das bevorstehende Treffen zwischen den USA und China". "Die Vorgespräche am Wochenende verliefen konstruktiv und haben zunächst etwas geopolitischen Druck aus den Märkten genommen. Für eine breitere Kaufbereitschaft reicht das allerdings noch nicht." Die Anleger wollten jetzt sehen, ob aus der freundlicheren Gesprächsatmosphäre belastbare Ergebnisse würden.
Devisen und Rohstoffe
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag kaum verändert: Ein Euro kostete 1,1480 US-Dollar, ein Dollar 0,8711 Euro.
Der Ölpreis der Nordsee-Sorte Brent sank gegen 12 Uhr deutscher Zeit auf 101,40 US-Dollar pro Fass, 244 Cent oder 2,4 Prozent weniger als am vorherigen Handelstag.