CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann warnt die SPD vor Konsequenzen für die Bundesregierung, sollte es im Berliner Landesparlament zu einer Koalition mit der Linkspartei kommen. Die Warnung erfolgt in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Belastung für die Bundesregierung
Franziska Hoppermann, CDU-Generalsekretärin, sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitagsausgabe): "Das wäre auch eine schwere Belastung für die Bundesregierung".
Sie stellt infrage, wie unter diesen Umständen noch ein gemeinsames Gedenken etwa am 27. Januar möglich sei. Auch der Ausspruch "Nie wieder ist jetzt" verliere dann an Bedeutung. "Und dieser moralische Anspruch, der meiner Partei mit Blick auf die AfD immer entgegengehalten wird, den kann man sich dann auch sparen". Das sei ohnehin unangemessen.
Koalitionsgespräche in Berlin
Nach der Landtagswahl strebt die Linkspartei als Wahlsiegerin in Berlin eine Koalition mit Grünen und SPD an. Erste Gespräche dazu haben jetzt begonnen.
Hoppermann sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Grüne und SPD müssen in Berlin jetzt klarmachen, dass sie keine Bürgermeisterin wählen, die Enteignungen will und aus einer Partei kommt, die sich mit Clans abgibt und von Linksextremen und Antisemiten durchzogen ist".
Alternative Koalitionsoption
Rechnerisch würde es in Berlin auch für eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD reichen.