Die Bundesregierung beobachtet mit Sorge die Gewalteskalation bei Protesten in Frankreich. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes betonte am Montag, man sehe die Bilder aus Paris und Limoges mit großer Besorgnis.
Gewalt in mehreren Städten
Bei den Ausschreitungen am Wochenende wurden in mehreren französischen Städten Autos in Brand gesetzt und Schaufenster zerstört. In Limoges brannte das historische Rathaus nieder.
Mindestens 2.400 Menschen wurden nach den Unruhen festgenommen.
Handlungsfähigkeit und Ablehnung von Gewalt
Es sei ein gutes Zeichen, dass es am Vortag "etwas ruhiger geworden zu sein scheint".
"Insgesamt kann man vielleicht sagen, dass es notwendigen Austausch zu Fragestellungen und Debatten gibt, aber natürlich Gewalt in unseren Demokratien auf der Straße keinen Platz hat", so die Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Regierungssprecher Stefan Kornelius ergänzte auf Nachfrage, Frankreich bleibe trotz der Gewalteskalation als Partner weiterhin handlungsfähig.