Neue Umfrage zeigt Kopf-an-Kopf-Rennen in Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich ein enges Rennen zwischen AfD und SPD ab. Laut einer aktuellen Insa-Umfrage liegt die AfD mit 37 Prozent knapp vor der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die 35 Prozent erreicht. Vor drei Monaten hatte die AfD noch einen Vorsprung von neun Punkten, wie die Ostdeutsche Allgemeine berichtet. Die SPD hat damit deutlich aufgeholt, während die AfD leicht zulegte.
Umfrage zeigt widersprüchliche Ergebnisse
Eine weitere Erhebung von Infratest dimap im Auftrag der ARD sah die AfD bei 38 Prozent und die SPD bei 33 Prozent, was die Unterschiede zwischen den Instituten verdeutlicht. Rechnerisch könnte das linke Lager mit SPD, Linken und Grünen eine Mehrheit bilden, sofern die Grünen die Fünf-Prozent-Hürde überspringen. Aktuell liegen sie bei genau fünf Prozent und damit auf der Kippe.
BSW scheitert an Fünf-Prozent-Hürde
Das BSW würde nach dieser Umfrage den Einzug in den Landtag verpassen. Die CDU von Spitzenkandidat Daniel Peters kommt nur auf sieben Prozent und liegt damit knapp über der Fünf-Prozent-Hürde. Bundesweit zeigt sich unterdessen ein anderes Bild: In der YouGov-Sonntagsfrage bleibt die AfD mit 29 Prozent stärkste Kraft, während CDU und CSU auf ein historisches Tief von 18 Prozent fallen, wie die Berliner Zeitung berichtet. Auch die Haltung zur sogenannten Brandmauer gegen die AfD hat sich verändert.
Mehrheit für mögliche AfD-Kooperationen
51 Prozent der Befragten sind der Meinung, andere Parteien sollten eine Kooperation mit der AfD nicht von vornherein ausschließen. Im August waren es noch 44 Prozent. Für einen kategorischen Ausschluss plädieren dagegen 40 Prozent, nach 46 Prozent im Vormonat.