Mohamed Ali Zoma überrascht mit Nominierung für die Azzurri
Mohamed Ali Zoma, Stürmer des 1. FC Nürnberg, hat mit seiner Nominierung für die italienische Nationalmannschaft für Aufsehen gesorgt. Der 22-Jährige, der erst im Sommer 2025 aus der dritten italienischen Liga zum deutschen Zweitligisten wechselte, wurde von Trainer Roberto Mancini in den Kader berufen. Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, habe Zoma mit seinen Leistungen in der 2.
Stürmer Zoma trifft wie am Fließband
Bundesliga überzeugt – insbesondere durch seine Torquote: In der vergangenen Saison traf er in 29 Spielen 14 Mal, in der aktuellen Saison bereits sechsmal in sechs Partien. Die italienische Sportzeitung titelte sogar: „Ein Italiener verzaubert Deutschland“ und verwies auf die Unterstützung durch Miroslav Klose, der als Trainer in Nürnberg Zomas Talent fördert. Klose selbst betonte, Zoma habe „Tore wie am Fließband“ geschossen und besitze ein großes, noch unausgeschöpftes Potenzial.
Nürnberg wehrt Millionenangebote für Zoma ab
Geboren in Merate bei Bergamo, kam Zoma über den kleinen Verein UC AlbinoLeffe nach Nürnberg, wo er sich schnell zum Publikumsliebling entwickelte. Der Verein hatte ihn für rund 800.000 Euro verpflichtet und zeigt sich nun wenig bereit, ihn gehen zu lassen – selbst bei Angeboten unter 20 Millionen Euro. Während die Gazzetta dello Sport spekuliert, ob ein italienischer Klub Zoma zurückholen könnte, bleibt der Spieler selbst überwältigt. „Ja, er hat mich angerufen“, sagte Zoma mit sichtlicher Freude über den Anruf von Mancini.
Kloses Name lockte Italiener zu Zoma
Die Verbindung zu Klose, der in Italien noch immer hohes Ansehen genießt, scheint dabei eine entscheidende Rolle gespielt zu haben. Wie Flashscore.de ergänzend berichtet, habe Klose selbst erklärt, die Italiener seien zunächst durch seinen Namen als Trainer auf Zoma aufmerksam geworden. Die Nominierung unterstreicht Mancinis Ziel, mit einem Mix aus Erfahrung und jungen Talenten „etwas Besonderes“ für die italienische Nationalmannschaft zu erreichen.