Vertreter von Volkswagen, IG Metall und Betriebsrat kommen am 30. September in Hannover zu einem Überprüfungsgespräch über den Zukunftstarifvertrag von 2024 zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Zusagen für die Werke Emden, Zwickau und Hannover, deren Folgebelegung das Unternehmen derzeit nicht gewährleisten kann.
Revisionsklausel nach verschärftem Sparkurs
IG Metall und Betriebsrat hatten Mitte September die Revisionsklausel des Vertrags gezogen und damit das Gespräch erzwungen. Auslöser war ein von Konzernchef Oliver Blume vorgestellter, nochmals verschärfter Sparkurs.
Dieser sieht den Abbau von Überkapazitäten in Europa sowie den Wegfall von bis zu 60.000 weiteren Stellen vor. Bereits 2024 war ein Jobabbau von 50.000 Stellen vereinbart worden, davon 35.000 bei der deutschen Volkswagen AG.
Keine Stellungnahme der Beteiligten
Volkswagen, IG Metall und Betriebsrat wollten sich laut "Handelsblatt" zu dem Termin nicht äußern.
