Nach der Ankündigung von Linken, Grünen und SPD zu Sondierungsgesprächen in Berlin verlangt die Union im Bundestag die Offenlegung personeller Pläne der Linken. Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) begründet dies mit der Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt.
Forderung nach Transparenz bei Kandidatenauswahl
Die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf zu wissen, wen die Linke als Kandidaten für das Amt des Präsidenten des Abgeordnetenhauses aufstellen wolle, sagte Krings der "Rheinischen Post" (Freitag).
Zugleich stelle sich für die anderen Parteien die Frage, ob man der Linken diese Position ohne Weiteres zugestehen wolle, so Krings. Er betonte, es dürfe keinen Automatismus geben, dass in Berlin ein x-beliebiges Mitglied der Linksfraktion zum Präsidenten gewählt werde.