US-Präsident Donald Trump hat die geplante Liveübertragung der Hinrichtung von Nidal Malik Hasan abgesagt. Der Verurteilte soll durch ein Erschießungskommando hingerichtet werden, ohne öffentliche Übertragung. Es wäre die erste militärische Hinrichtung seit 1961 gewesen.
Begründung und Reaktionen
Trump begründete seine Entscheidung auf "Truth Social" mit der Annahme, eine öffentliche Übertragung hätte abschreckend wirken können. "Ich denke, eine öffentliche Übertragung der Hinrichtung hätte eine starke abschreckende Wirkung haben können – die Welt hätte sehen können, wie Amerika mit Terroristen und solchem Abschaum wie Hasan umgeht".
Gleichzeitig räumte er ein: "Doch viele anständige und wohlmeinende Menschen möchten ihn vermutlich nicht sterben sehen – weder per Livestream noch auf irgendeine andere Weise."
Hinrichtung ohne Übertragung
Hasan wird wie geplant durch ein Erschießungskommando hingerichtet, doch die Übertragung entfällt. "Dennoch können die engsten Angehörigen der Opfer der Hinrichtung persönlich beiwohnen, sofern sie dies wünschen. Sie haben es verdient, zu erleben, wie Gerechtigkeit geübt wird".
Es handelt sich um die erste Hinrichtung durch das US-Militär seit 1961 und die erste militärische Erschießung seit 1945. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte zuvor eine öffentliche Exekution angekündigt – ein Format, das zuletzt 1936 in den USA praktiziert wurde.