In seiner Heimat trauern viele um Hubert Aiwanger – als Mensch und Politiker.
In seiner niederbayerischen Heimat ist die Bestürzung über den Tod von Hubert Aiwanger groß. Besonders in Rottenburg an der Laaber, wo der 55-Jährige aufgewachsen ist und lebte, trauern viele um den Politiker. Der Bürgermeister der Stadt, Laurentius Seidl (CSU), zeigte sich fassungslos und bezeichnete Aiwanger als einen „großen Rottenburger“, wie der BR berichtet. Er sei stets präsent gewesen, habe sich für die Region und ihre Bürger eingesetzt und sei als nahbarer Mensch in Erinnerung geblieben. Auch der Landrat des Landkreises Landshut, Alfred Holzner (Freie Wähler), würdigte Aiwanger als einen Politiker, für den der Bürger immer im Mittelpunkt stand. Holzner betonte, Aiwanger habe sich mit großer Leidenschaft für die Belange der Menschen eingesetzt und sei ein Freund sowie langjähriger Weggefährte gewesen, wie der Merkur schreibt.
Aiwangers bodenständige Art wird vermisst
Die Trauer in der Bevölkerung ist ebenfalls spürbar. Viele Bürger beschreiben Aiwanger als einen Politiker, der die Sprache der Menschen sprach und ihre Anliegen ernst nahm. Ein Passant in Rottenburg sagte der Welt, Aiwanger habe „genauso geredet wie die Leute“ und sei ein „immenser Verlust“ für die Region. Auch seine bodenständige und humorvolle Art werde vermisst.
Todesumstände noch unklar – Ermittlungen laufen
Aiwanger war am Mittwochabend leblos in einem Berliner Hotelzimmer aufgefunden worden. Zuvor hatte er sich aus gesundheitlichen Gründen von einem geplanten Auftritt abgemeldet, wie die Tagesschau berichtet. Die genauen Todesumstände sind noch unklar; die Staatsanwaltschaft hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. In seiner Heimat bleibt die Erinnerung an einen Politiker, der trotz seiner hohen Ämter als stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister stets verbunden blieb mit den Menschen vor Ort.