Großmutter und Enkelkind sterben bei Rückwärtsfahrt eines Lastwagens
In Hausen im Wiesental (Landkreis Lörrach) sind am Donnerstagvormittag eine 62-jährige Frau und ihr einjähriges Enkelkind bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein 46-jähriger Lkw-Fahrer rückwärts zu einem Grundstück, als er die beiden hinter dem Fahrzeug übersah. Die Frau schob den Kinderwagen, in dem sich das Kleinkind befand. Beide starben noch an der Unfallstelle, wie sowohl die „Welt“ als auch der „Focus“ berichten. Gegen den Lkw-Fahrer wird nun ermittelt, eine Festnahme erfolgte nicht. Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar, die Ermittlungen dauern an.
Tödlicher Lkw-Unfall auf Friedhofweg
Laut „Tag24“ ereignete sich das Unglück gegen 11 Uhr auf dem Friedhofweg. Der Lkw sollte auf ein Grundstück steuern, als es zur Kollision kam. An der Unfallstelle wurden bereits Blumen und Kerzen als Zeichen der Trauer niedergelegt. Die „Allgemeine Zeitung“ bestätigt, dass die Großmutter und ihr Enkelkind noch vor Ort verstarben. Der Fahrer blieb unverletzt.
Zweiter Lkw-Todesschlag in kurzer Zeit
Ein ähnlicher Vorfall hatte sich Ende März in Schramberg (Landkreis Rottweil) ereignet, als ein Lkw-Fahrer mutmaßlich aufgrund medizinischer Ursachen das Bewusstsein verlor und eine 29-jährige Mutter sowie ihren dreijährigen Sohn auf dem Gehweg erfasste. Beide starben ebenfalls noch an der Unfallstelle, wie „Welt“ und „Focus“ übereinstimmend berichten. Die Ermittlungen in diesem Fall wurden später eingestellt.
Trotz Rückgang: Jeder Verkehrstote zählt
Die Zahl der Verkehrstoten in Baden-Württemberg war im ersten Halbjahr 2026 deutlich gesunken, wie das Innenministerium mitteilte. Dennoch betonte Innenminister Manuel Hagel (CDU), dass jeder Tote einer zu viel sei. Ob der aktuelle Unfall in Hausen im Wiesental Auswirkungen auf die Statistik haben wird, bleibt abzuwarten.