Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Premierminister Jonas Gahr Støre haben mit Russlands Präsident Wladimir Putin über den Ukraine-Krieg und diplomatische Lösungsansätze gesprochen. Das Gespräch fand in Absprache mit der Ukraine statt und steht im Kontext internationaler Verhandlungen. Beide Länder kündigten an, ihre Unterstützung für die Ukraine fortzusetzen.
Diplomatische Initiative mit internationaler Einbindung
Am Dienstag führten der finnische Präsident Alexander Stubb und der norwegische Premierminister Jonas Gahr Støre ein Telefonat mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Das finnische Präsidialamt teilte mit, das Gespräch sei eine Fortsetzung der jüngsten Verhandlungsbemühungen in Oslo gewesen und habe in Absprache mit der Ukraine stattgefunden.
Laut dem finnischen Präsidialamt hätten Stubb und Støre das Telefonat initiiert, "um über Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges sowie zur Förderung von Frieden und Stabilität in Europa zu sprechen". Ziel sei es gewesen, "direkte Botschaften" zur Beendigung des Krieges an Putin zu übermitteln. Das Gespräch stehe zudem im Zusammenhang mit bevorstehenden Treffen in Abu Dhabi.
Unterstützung für die Ukraine und Kriegsfolgen
Laut Angaben des Präsidialamts sollen Stubb und Støre im Gespräch bekräftigt haben, dass Finnland und Norwegen ihre langjährige Unterstützung für die Ukraine fortsetzen werden. Stubb bezeichnete die Diskussion als "offen und substanziell" und betonte, direkte Gespräche seien für ein Ende des Krieges notwendig.
Støre wies auf die enormen menschlichen und materiellen Kosten des Krieges hin. Er erklärte, das Leiden und die Zerstörung würden Generationen beeinflussen. Zudem sei im Gespräch die Bedeutung der Deeskalation betont worden.