Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese wirft US-Präsident Trump vor, mit Glückwünschen an die AfD eine rechtsextremistische Partei zu unterstützen. Er fordert Kanzler Merz zum klaren Widerspruch auf.
Vorwürfe gegen Trump und AfD
Dirk Wiese, erster parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion, sagte den Sendern RTL und ntv: "Ich finde das extremst befremdlich, dass Donald Trump hier einer rechtsextremistischen Kaderpartei zum Wahlsieg gratuliert."
Wiese forderte Bundeskanzler Friedrich Merz auf, dem US-Präsidenten beim nächsten Treffen offensiv entgegenzutreten. Der Kanzler sollte deutliche Worte finden.
Wirtschaftliche Folgen und AfD-Positionen
Es sei Trump, der mit dem Krieg im Iran und seiner Zollpolitik die deutsche Wirtschaft in Schwierigkeiten gebracht habe. Dirk Wiese sagte den Sendern RTL und ntv: "Und die AfD sitzt bei ihm auf dem Schoß."
Zugleich fordere AfD-Chefin Alice Weidel den Austritt aus dem Euro und dem Schengenraum. Dirk Wiese sagte den Sendern RTL und ntv: „Das ist ein Abgesang für die deutsche Wirtschaft, den hier Trump und Weidel unisono vertreten.“