Ferran Torres trifft in der Verlängerung – Madrid feiert mit Millionen Fans
Spanien hat zum zweiten Mal in seiner Geschichte die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen. Im Finale der WM 2026 in New York/New Jersey setzte sich die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente mit 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien durch. Der eingewechselte Ferran Torres traf in der 112. Minute und besiegelte damit den Sieg, wie die Sportschau und der Merkur berichten. Argentinien, das als Titelverteidiger antrat, musste sich trotz einer defensiv starken Leistung geschlagen geben.
Spanien dominiert mit Spielkunst und Taktik
Die internationale Presse lobte Spaniens spielerische Überlegenheit und die taktische Disziplin, während Argentiniens Spielweise als zu einseitig und auf Lionel Messi fokussiert kritisiert wurde. So schrieb der Telegraph, Spanien habe den Fußball „gerettet“, während Argentinien mit harten Fouls und ohne Torschuss in der regulären Spielzeit agiert habe. Mundo Deportivo und Marca betonten dagegen die klare Überlegenheit der Spanier und den historischen Triumph von Ferran Torres. In Madrid wurde der Sieg mit großer Begeisterung gefeiert.
Eine Million Fans feiern Spaniens WM-Triumph
Nach Angaben der Zeit werden bis zu eine Million Menschen zum Empfang der Mannschaft am Cibeles-Platz erwartet. Die Spieler landeten am Montagnachmittag am Flughafen von Madrid und wurden von dort aus zum Amtssitz des Ministerpräsidenten begleitet. Für die Sicherheitsvorkehrungen wurden über 2.000 Polizeibeamte und 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil eingesetzt. Besonders gefeiert wurde der junge Offensivspieler Lamine Yamal, der mit 19 Jahren und sechs Tagen zum jüngsten spanischen Weltmeister der Geschichte wurde.
Rodri als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet
Zudem wurde Rodri als bester Spieler des Turniers mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet, während Unai Simón als bester Torhüter und Pau Cubarsi als bester junger Spieler geehrt wurden. Der Goldene Schuh für den besten Torschützen ging an den Franzosen Kylian Mbappé, der insgesamt zehn Tore erzielte. Die Feierlichkeiten in Madrid erinnerten an den WM-Sieg 2010, als ebenfalls Hunderttausende Fans die Mannschaft begrüßten. Trainer Luis de la Fuente betonte nach dem Spiel, dass die Mannschaft alles gewonnen habe, was man gewinnen könne, und lobte den Zusammenhalt der Spieler.
