Ein US-Bürger, der seit über vier Jahren in Russland inhaftiert war, soll freigelassen werden. Russische Staatsmedien berichteten, die Ankündigung sei während des Besuchs des US-Gesandten Steve Witkoff in Moskau erfolgt.
Hintergründe und politische Einordnung
Der Betroffene, ein ehemaliger Lehrer, war 2024 zu sechs Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Die Anklage lautete auf Tätigkeit als Söldner für die Ukraine. Das Verfahren fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, und der Verurteilte bestritt die Vorwürfe.
Nach Angaben aus Moskau soll die Freilassung ein Zeichen des "guten Willens" sein. Gleichzeitig wird berichtet, dass sich US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin zuletzt wieder deutlich angenähert hätten. Zugleich habe sich die Stimmung zwischen Washington und Kiew spürbar verschlechtert.