Die ehemalige Grünen-Chefin Ricarda Lang schließt eine Spitzenkandidatur für die nächste Bundestagswahl nicht aus. Zugleich kritisiert sie frühzeitige Personaldebatten in der Politik.
Keine klare Absage an Spitzenkandidatur
Auf die Frage, ob sie als Spitzenkandidatin antreten werde, antwortete Lang: "Das weiß ich noch nicht". Dies sagte sie im Format "Spitzengespräch" des "Spiegels".
Kritik an Personaldebatten und Einschätzung zur Union
Lang äußerte sich kritisch zu frühzeitigen Spekulationen über Ämter und Koalitionen: "Und ich glaube, es ist auch Teil des Vertrauensproblems der etablierten Parteien, wenn immer schon zwei, drei Jahre vor Wahlkämpfen darüber spekuliert wird, wer da antritt, wer welches Amt will, wer danach mit wem koaliert. Vielleicht fokussieren wir uns erst mal auf jetzt."
Mit Blick auf die Union legte sie sich klar fest: "Ich glaube, dass wir alle wissen, Friedrich Merz wird nicht der nächste Kanzlerkandidat der Union werden“.