Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat kommunalen Demokratie-Projekten Unterstützung zugesagt. Dies gelte besonders für Ostdeutschland, wo sich viele für Menschenwürde und Zusammenhalt engagieren. Die Antragstellung für das Förderjahr 2027 läuft bereits.
Förderung bleibt zentraler Baustein
Diejenigen, die sich vor Ort für Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen, verdienten Rückhalt und "verlässliche Perspektiven," gerade da, wo dieses Engagement zunehmend unter Druck stehe, sagte die Ministerin der "Rheinischen Post". Man lasse die Menschen nicht allein, die tagtäglich den Rücken gerade machten für ein respektvolles Miteinander.
Prien erklärte, man versuche, "gute Lösungen" zu gestalten, um die wichtigen Projekte und Beratungsangebote zu erhalten und ihre Arbeit weiter zu unterstützen. Die kommunalen Partnerschaften für Demokratie und die Landesdemokratiezentren blieben auch im weiterentwickelten Bundesprogramm "Demokratie leben" zentrale Bestandteile der Förderung.
Ziel: Stärkung der Zivilgesellschaft
Die Antragstellung für das Förderjahr 2027 laufe bereits, so Prien. "Unser Ziel ist es, die Zivilgesellschaft vor Ort weiter zu stärken und sicherzustellen, dass Menschen, die sich für unsere demokratischen Werte engagieren, auch künftig verlässlich unterstützt werden."