Die Greenpeace-Gruppe für Stadt und Landkreis Osnabrück hat mit einer Mitmachaktion vor dem Zoo auf die Belastung von Gewässern durch Nitrat aufmerksam gemacht. Besucher konnten mitgebrachtes Wasser am Informationsstand testen lassen.
Bei der Aktion, über die die Gruppe am 25. Oktober informierte, gab es für Kinder ein Wasserglücksrad. Hintergrund ist nach Angaben von Greenpeace der Eintrag von Nitrat in Gewässer durch intensive landwirtschaftliche Düngung. Konkrete Messergebnisse der Aktion am Zoo nennt die Organisation nicht.
Greenpeace Osnabrück sucht weitere Nitrat-Messungen
Die Organisation ruft dazu auf, Proben aus Bächen oder Flüssen zu untersuchen. Interessierte sollen an derselben Stelle im Abstand von jeweils zwei bis vier Wochen insgesamt drei Wasserproben nehmen, den Nitratwert mit Teststreifen bestimmen und die Ergebnisse in eine interaktive Karte eintragen.
Tobias Demircioglu, Sprecher der örtlichen Greenpeace-Gruppe, warnt vor Folgen erhöhter Nitratbelastungen für Umwelt und Gesundheit. Die Gruppe kritisiert zudem die Agrarpolitik der Bundesregierung und wirbt für eine Petition an das Bundeslandwirtschaftsministerium.
Kostenlose Nitrat-Teststreifen und die Petition können Interessierte nach Angaben der Gruppe per E-Mail an tobias.demircioglu@ok.de anfordern. Dort gibt es weitere Informationen zur Teilnahme.