Bei bundesweiten Demonstrationen der Initiative "Gen Z regelt" ist es am Samstagabend in Berlin, Frankfurt, Köln und anderen Städten zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, mehrere Personen wurden verletzt. Die Organisatoren distanzierten sich von den Krawallen.
Ausschreitungen in Berlin und anderen Großstädten
Am 31. Oktober 2026 eskalierten bundesweite Proteste der Initiative "GenZ regelt" in mehreren Städten. In Berlin mischten sich vermummte Personen unter die Demonstranten, zündeten Böller und Raketen und warfen mutmaßlich Eier und Flaschen auf Einsatzkräfte. Die Polizei bestätigte den Einsatz von Großaufgeboten, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
In Frankfurt, Köln und Hamburg setzte die Polizei Wasserwerfer gegen Demonstranten ein. In Hannover wurden mehrere Personen durch Böller verletzt. Zudem kam es in mehreren Städten zu Steinwürfen und brennenden Barrikaden.
Forderungen und internationale Proteste
Die Initiative "Gen Z regelt" hatte in über 30 Städten zu Kundgebungen aufgerufen. Zu den Forderungen zählen Maßnahmen gegen marode Schulen, steigende Lebenshaltungskosten, eine "ungerechte Lastenverteilung" sowie den Klimawandel. Zudem lehnen die Protestierenden die Wehrpflicht und den Ausbau eines "Überwachungsapparates" ab.
Die Organisatoren der deutschen Proteste betonten, sie wollten eine friedliche Demonstration. Dennoch kam es zu ähnlichen Ausschreitungen wie in Frankreich und Italien, wo Proteste in den vergangenen Wochen ebenfalls eskaliert waren.