Kurz vor dem Start am 1. Oktober übt Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes, scharfe Kritik am Tankrabatt. Vom Rabatt profitierten auch Menschen mit hohen Einkommen, während der Staat an anderer Stelle sparen müsse.
Kritik an fehlender Zielgenauigkeit
„Es ist keine zielgerichtete Entlastung“, sagte Kipping am Dienstag den Sendern RTL und ntv. Gleichzeitig fehlten die zweieinhalb Milliarden Euro dem Staat an anderer Stelle, etwa beim Wohngeld.
Forderung nach zielgerichteter Entlastung
„Also, wenn man Menschen entlasten will, dann sollte man das zielgerichtet machen.“
Der Tankrabatt war von der Bundesregierung beschlossen worden, um Autofahrer angesichts hoher Spritpreise zu entlasten. Der Paritätische Gesamtverband vertritt die Interessen sozialer Einrichtungen und Verbände in Deutschland.