Die CDU-Politikerin Anja Karliczek erwartet positive Effekte für den bundesweiten Tourismus, falls München die Olympischen Spiele 2036 ausrichten darf. Bundeskanzler Friedrich Merz gratulierte derweil der Bewerberstadt und dankte den anderen Regionen für ihr Engagement.
Tourismuspolitische Chancen durch Olympia
Nach der Entscheidung für München als deutsche Bewerberstadt könnte ein Zuschlag für die Olympischen Spiele nach Einschätzung von Anja Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses des Bundestages, einen Schub für den gesamten deutschen Tourismus auslösen.
Karliczek sagte der "Rheinischen Post": "Gerade unter tourismuspolitischen Aspekten würde Olympia nicht nur der Stadt München und der angrenzenden Region einen neuen Boom geben, sondern unserem ganzen Land." Seit den Spielen von Paris sei klar, welche Strahlkraft und nachhaltigen Effekte Großveranstaltungen für die gesamte Tourismuswirtschaft hätten. Das reiche von Hotelbuchungen und Gastronomie bis hin zum Imagegewinn für das Reiseland Deutschland weltweit.
Merz dankt allen Bewerbern
Bundeskanzler Friedrich Merz gratulierte München und Bayern "herzlich". Der unterlegenen Region Köln-Rhein-Ruhr und dem Land Nordrhein-Westfalen sowie Hamburg und Berlin, die ihre Bewerbungen zurückgezogen hatten, dankte er "ausdrücklich für die eingereichten Bewerbungen und ihren Einsatz, Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland wieder zu ermöglichen“.
Nun fiebere man "zusammen mit unserem Olympia-Kandidaten auf dieses Großereignis hin", so Merz. "Wir gehen mutig voran: Deutschland kann Olympia. Wir packen jetzt gemeinsam die internationale Bewerbung an."