Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) spricht sich für eine weitere Amtszeit von Lars Klingbeil als Parteivorsitzender aus. Sie betont dessen Eignung für die anstehenden Reformen und lobt seinen Umgang mit dem Rückzug von Bärbel Bas.
Lob für Klingbeils Führung
"Ich spreche mich aber klar dafür aus, dass Lars Klingbeil Parteivorsitzender bleibt", sagte sie dem Nachrichtenportal "T-Online".
"Er hat nach dem überraschenden Rückzug von Bärbel Bas geräuschlos einen geeigneten Nachfolger präsentiert. Gerade mit Blick auf die anstehenden Reformen halte ich ihn für den richtigen Parteivorsitzenden und Vizekanzler."
Keine Aussage zu Co-Vorsitz – Schwesig gelobt
Dazu, wer den Co-Vorsitz übernehmen könnte, äußerte sich Hubertz nicht. "Ich finde, jede potenzielle Kandidatin sollte sich jetzt die Zeit nehmen und sich überlegen: Kann ich das? Möchte ich das? Wie kann mein Beitrag aussehen?"
Über Manuela Schwesig, die für den Posten gehandelt wird, sagte Hubertz, sie sei „eine der talentiertesten Politikerinnen, die wir in der SPD haben“. Schwesig habe „gerade einen Bombenwahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern geführt und eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt“. Ob sie den Posten anstrebt, dazu müsse man Schwesig selbst fragen.